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Düdinger Aufholjagd mit Punkt belohnt

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Für dieses dritte Meisterschaftsspiel, das auf Bitten der Waadtländer erst um 20.30 Uhr begann, musste SCD-Coach Martin Lengen sein Team nochmals umstellen. Im Gegensatz zu den letzten Aufstiegsspielen gegen Rapperswil fehlten ihm nicht weniger als ein halbes Dutzend Stammspieler der letztjährigen Mannschaft. Auf der linken Seite rückte Christoph Schneuwly ins Mittelfeld vor, und für ihn kehrte nach dem Cupmatch Flavio Cassara wieder in die Verteidigung zurück. Dafür musste der junge Lukas Weber eine Stunde lang den ausgeglichenen Match von der Seitenlinie aus verfolgen.

Vorab das Fehlen von Captain Fabian Brügger im Mittelfeld machte den Senslern gegen die technisch starken Waadtländer grosse Sorgen, und vorne fehlt nach dem Abgang der meisten Goalgetter im Moment ein Stürmer, der aus den wenigen Chancen Tore erzielt. So musste der Heimklub auch diesmal viel Aufwand betreiben, um zu der einen oder anderen Torchance zu kommen. Anders die Gäste, die mit viel Selbstvertrauen agierten, und eine fast optimale Chancenauswertung aufwiesen. Der Heimklub hatte jedoch beim Schiedsrichter in diesem Match einmal mehr auch nicht gerade die besten Karten, dreimal annullierte der Unparteiische Treffer der Freiburger in ziemlich undurchsichtigen Szenen.

Zwei Schüsse–zwei Tore

Die Geschichte der ersten Halbzeit ist schnell erzählt: Die Spielanteile waren ziemlich ausgeglichen, der hauptsächliche Unterschied war die Chancenauswertung. Stade Lausanne machte aus seinen beiden nennenswerten Angriffen auch gleich ihre zwei Treffer. Nach elf Minuten führte gleich der erste Schuss des Aufsteigers zum Führungstor: Vom Sechzehnmeter knallte Julien Ruchat einfach drauf, und sein Schuss flog via Lattenunterkante hinter die Linie, praktisch ein Wembleytor, aber in dieser Szene pfiff der Schiedsrichter korrekt. Es sollte für das bisherige Überraschungsteam der Liga noch besser kommen. Zehn Minuten vor der Pause entwischte auf der linken Seite Quentin Rushenguziminenga nach einem Steilpass. Sein Flachschuss konnte Hüter Adrian Schneuwly zuerst noch behändigen, der Ball bekam aber Drall und flog doch noch ins Tor. Viel Pech für die Freiburger, die eigentlich gut kämpften, aber die Abstimmung zwischen Sturm und Verteidigung nicht immer fanden. Eigentlich wollte man ja diesmal laut Trainer Martin Lengen individuelle Fehler verhindern, dies gelang zumindest in der ersten Halbzeit nicht optimal. Auf Seiten der Gastgeber kamen bis zum Seitenwechsel einzig zwei Versuche von Sylvain Mora und Frédéric Piller richtig bis aufs Tor des aufmerksamen Robin Enrico.

 Gute Reaktion der Düdinger

 Ein ziemlich anderes Bild bekamen dann die 250 Zuschauer nach der Pause zu sehen. Offenbar kamen die Pausenworte des Sensler Trainers bei seinen Schützlingen an. Zudem operierte man beim SCD jetzt praktisch nur noch mit drei echten Verteidigern, und vorne kam Stossstürmer Murat Ural aufs Feld. Noch vor Ablauf der ersten Stunde konnte Düdingen dann das Skore verdientermassen verkürzen. Eine Freistossflanke von Piller köpfte Mora aus kurzer Distanz zum 1:2 ein. Es war dies schon das zweite Tor in zwei Spielen des Stürmers aus Payerne. Damit hatte Mora sein Pulver noch nicht verschossen. Nach ein paar weiteren Angriffen konnte er sechs Minuten vor Schluss ausgleichen. Das Tor war eine Kopie des 1:2. Wieder zirkelte Piller den Ball in den Sechzehner, wieder gelang es den Gästen nicht, das Leder wegzuköpfen. Obwohl der Heimklub bis zum Schluss den Siegestreffer suchte, und die Kräfte der Gäste immer mehr nachliessen, blieb es dann bei der insgesamt gerechten Punkteteilung, die wohl dem Aufsteiger beim Schlusspfiff mehr schmeckte. Der SCD bleibt nach diesem zweiten Remis in der Tabelle natürlich hinter den Erwartungen zurück.

 

 Düdingen – Stade-Lausanne-Ouchy 2:2 (0:2)

 Birchhölzli: 250 Zuschauer.–SR Borra.

Tore:11. Ruchat 0:1, 34. Rushenguziminenga 0:2, 56. Mora 1:2, 84. Mora 2:2.

SC Düdingen:A. Schneuwly; Salihi (60. Ural), Cassarà, Corovic, Baeriswyl; Piller, Hartmann (68. Weber); Mvodo, Ch. Schneuwly; Mora (91. Buntschu), Aguidi.

 FC Stade-Lausanne-Ouchy: Enrico; Gudit, Geiser, Le Neün, Danner; Tebib (84. Soosa), Fungilo, Ruchat (87. Micheli), Gasic (56. Rochat); Rushenguziminega, Ngindu.

Bemerkungen:Düdingen ohne Brügger, Rosas, Sturny (alle verletzt) und Zuta (noch nicht spielberechtigt.)–Verwarnungen: Piller 27.

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