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Düdinger Heizzentrale ist ein Vorzeigeprojekt

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

In Düdingen entstehe kein gewöhnliches Fernwärmeprojekt, sondern eine Musteranlage, in die innovative Technologien eingebaut würden. Das haben gestern am offiziellen Baustart der Heizzentrale im Schürli zwischen Autobahn und Romag-Areal alle Redner betont. Das Herzstück der Anlage sind zwei Öfen, in denen aus Holzschnitzeln jährlich 20 000 Megawattstunden thermische Energie erzeugt werden. «Damit kann der Bedarf von 1000 Einfamilienhäusern gedeckt werden», sagte Christian Tinguely von Groupe E. Das Holz stammt aus den Wäldern des Sensebezirks, es wird vom Forstbetrieb Schmitten geliefert. Mit einer Füllung kann das Schnitzelsilo zwei Wochen lang betrieben werden.

 Damit neben Wärme auch Strom produziert werden kann, wird eine der Holzfeuerungen mit einem Generator ausgestattet. Eine Heissluftturbine des Thurgauer Familienunternehmens Schmid Energy Solutions treibt den Generator an. «Das System ist neuartig und zukunftsweisend», sagte Philipp Lüscher, Geschäftsleiter der Schmid Gruppe. Die Heissluftturbine in Düdingen sei die erste Kundenanlage dieser Art, so Lüscher. Seit drei Jahren ist diese Technologie in einer Pilotanlage am Firmensitz in Eschlikon im Einsatz und wurde für das Projekt in Düdingen optimiert. Das Bundesamt für Energie will diese innovative Technologie der Öffentlichkeit näherbringen und hat die Heissluftturbine in ihr Leuchtturmprogramm der Energiestrategie 2050 aufgenommen. Denn die Heizzentrale in Düdingen sei ein Vorzeigemodell im Bereich der erneuerbaren Energien und trage zur Umsetzung der Energiestrategie bei, sagte Philippe Müller vom Bundesamt für Energie. So wird ihr Bau und später der Betrieb durch Führungen vor Ort, Fachtagungen und mittels Webseite begleitet.

Alle Gemeindebauten

Ammann Kuno Philipona sagte, er sei stolz, dass in Düdingen eine Musteranlage entstehe. «Für uns als Teil der Energiestadt Sense ist das sehr erfreulich.» Die Gemeinde schliesst alle ihre eigenen Gebäude sowie sämtliche Quartiere, die neu entstehen, an das Netz an. Darunter die Quartiere Brieglipark und Düdingenplus. Auch das Interesse der Privatpersonen sei gross, so Philipona. Anfang März, als die Pläne für die erste Bauetappe auflagen, waren 40 Verträge unter Dach und Fach. Fast 400 Personen haben ihr Interesse bekundet (FN vom 1. März). 

Das fünf bis sechs Kilometer lange Fernwärmenetz wird in vier Etappen gebaut. Als Erstes ist der Bereich Industriestrasse, Bahnhofstrasse, Riedlistrasse, Meisenweg an der Reihe. Dabei werden die Gemeindeverwaltung sowie das OS- und das Wolfackerschulhaus angeschlossen. Die zweite Etappe führt in Richtung Leimacker, die dritte ins Gebiet Haslera und die vierte in den Obermatt- und Vullyweg.

Groupe E investiert zwölf Millionen Franken in das Projekt. Im Herbst 2015 soll die Anlage ihre ersten Kilowattstunden produzieren.

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