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Düdingen Bulls schauen ambitioniert und neu motiviert in die Zukunft

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Nach der Enttäuschung über den Abstieg mit Nebengeräuschen herrscht bei den Bulls wieder Optimismus. Sie haben einen neuen Präsidenten, und das Team bleibt mehrheitlich zusammen.

Am 5. März gingen bei den Düdingen Bulls nach der Niederlage in der Overtime gegen GDT Bellinzona die Lichter aus. Gemäss Damian Roggo, der als Tagespräsident durch die Generalversammlung des Klubs führte, stellte man dem Verband nach dem Bekanntwerden, dass sich Bellinzona in der Myhockey League genau wie Martigny eine Liga höher zurückziehen würde, einige konkrete und kritische Fragen.

Leider seien diese nur vage beantwortet worden, weshalb die Düdinger auch rechtlich die Frage der Rechtmässigkeit des Verbandsentscheids, dass die Bulls trotzdem absteigen müssen, klären wollten. Allerdings verlief das Verfahren ergebnislos. «Es hat uns aber doch Genugtuung gegeben, als wir erfuhren, dass die Liga genau die beiden Reglementspunkte, die wir beanstandet hatten, nun für die neue Saison geändert hat, damit sich solche Vorkommnisse wie dieses Jahr nicht mehr wiederholen können», sagte Damian Roggo. Doch inzwischen ist beim Verein frischer Wind eingekehrt, und man hat mit neuer Zuversicht die nächste Saison vorbereitet.

Endlich wieder eine Führung

Nach dem krankheitsbedingten Rücktritt des langjährigen Präsidenten Josef Baeriswyl noch vor der letzten Saison war der Verein einige Zeit führungslos. Mit dem abrupten Abgang des Präsidenten ging auch viel Wissen verloren, was in dieser Spielzeit immer wieder auch zu schwierigen Situationen führte. Aus diesem Grund war es schliesslich der Präsident des Fanklubs, André Schultheiss, der sich an der Versammlung als neuer Vereinspräsident zur Verfügung stellte. In seiner Antrittsrede – er wurde mit grossem Applaus gewählt – erläuterte er, dass es für den Verein wichtig sei, wieder eine Führung zu erhalten. Aus Liebe zum Klub und aus den guten Erfahrungen im Vorstand habe er schliesslich zugesagt, dieses Amt zu übernehmen: «Ein Präsident sollte nie alleine den Klub führen, dazu braucht er einen funktionierenden Vorstand, in dem jeder und jede seine Aufgaben wahrnimmt», so Schultheiss. Er sei aber auch überzeugt, dass er mit seinem Herzblut für den Verein gemeinsam mit allen die Bulls wieder nach vorne bringen könne. Er wollte dabei auch nicht allzu lange zurückschauen, sondern mit viel Zuversicht nach vorne.

Finanziell immer am Limit

Kassier Damian Roggo konnte insgesamt eine fast ausgeglichene Rechnung mit einem Defizit von rund 5000 Franken verkünden. Dabei fielen vor allem höhere Ausbildungszulagen von rund 80’000 Franken ins Gewicht, die nur mittels der Auflösung von stillen Reserven gedeckt werden konnten. Zudem erhielten die Bulls rund 25’000 von Gottéron für dessen Ausbildungszulagen wieder rückerstattet. «Weil wir auf den Einsatz junger Spieler setzten, mussten wir für diese vermehrt Ausbildungszulagen entrichten, das ist eigentlich eine sehr paradoxe Situation und lässt die Frage aufkommen, ob dies der Sinn und Zweck ist, um jungen Spielern Spielpraxis zu gewähren», meinte Roggo. Für die neue Saison wird das Budget leicht auf 350’000 Franken gesenkt und soll ausgeglichen sein. Die Kosten in der 1. Liga dürften aber nur unwesentlich tiefer liegen als in der Myhockey League.

Aus dem Vorstand scheiden Peter Bertschy (Sicherheit), Daniel Fasel (Spielbetrieb), Thomas Müller (Sportchef) und Rolf Frey (Sponsoring) aus. Neben dem Präsidenten André Schultheiss wurden Damian und Kilian Roggo zu Vizepräsidenten und Marc Moser offiziell zum Sportchef gewählt, nachdem er bereits seit dem Abstieg gewirkt hatte. Michel Bouquet (Sponsoring) komplettiert den Vorstand, wobei noch ein bis zwei weitere Vorstandsmitglieder gesucht werden, um die Aufgaben auf mehr Schultern zu verteilen – vorerst wurde der Club aber noch nicht fündig.

Team bleibt zusammen

Der neue Sportchef, Marc Moser, konnte nicht ohne Stolz seine neue Mannschaft für die Saison 2024/25 präsentieren. (Das Interview mit Marc Moser finden Sie hier) Es fällt auf, dass Düdingen insgesamt nur acht Spieler verliert. Das Gros der Mannschaft bleibt dem Verein treu – bei einem Abstieg keine Selbstverständlichkeit. Bei den Zugängen konnten drei Spieler von Saane-Freiburg geholt werden, zudem stossen zwei weitere Spieler neu zu den Bulls. Trainer Kirill Starkov bleibt ebenfalls, erhält nun jedoch mit Patrick Bucheli und Marc Hayoz zwei Assistenten, etwas, das letzte Saison klar fehlte.

Moser machte klar, dass die Zusammenarbeit mit dem Partnerteam Gottéron gut funktioniere und die Gespräche mit den Verantwortlichen äusserst vielversprechend ausfielen. Er räumte auch mit einem immer wieder gehörten Vorwurf, Gottéron habe die Bulls zu wenig mit Junioren unterstützt, auf: «Die Leute müssen wissen, dass alle Spieler, die wir von Gottéron einsetzen, dies mit einer B-Lizenz tun müssen. Und ein Spieler kann in einer Saison nur eine B-Lizenz lösen. Wenn also junge Spieler gerne auf einem höheren Niveau ihr Glück versuchen wollen, dann wollen wir ihnen mit einer B-Lizenz von uns diese Chance natürlich nicht verbauen.»

Aus diesem Grund würden in der nächsten Saison weniger Gottéron-Junioren bei den Bulls zum Einsatz kommen, wobei vermehrt frühzeitig mit dem Partnerteam geklärt werden soll, welche Spieler allenfalls infrage kämen, weil sie kaum Chancen auf höhere Einsätze hätten. Auch der anwesende Präsident von Gottéron, Hubert Waeber, betonte, dass sein Klub nach wie vor eng mit den Bulls zusammenarbeiten werde und diese Zusammenarbeit auch in der Vergangenheit sehr ernst genommen habe. Nicht zuletzt sollen aber auch vermehrt Junioren von Sensee Future, von denen sechs die Vorbereitung mit der ersten Mannschaft bestreiten, und vom neuen Partnerteam Bösingen bei den Bulls zum Einsatz kommen.

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