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Dumpingpreise bringen längerfristig nichts

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Autor: Imelda Ruffieux

Plasselb«Die Gäste werden vorsichtiger und teilen ihr Geld besser ein. Es werden Offerten eingeholt und billigere Menüs bestellt», prophezeite Hans Jungo, Präsident von Gastro Sense, an der Jahresversammlung im Hinblick auf kommende schwierigere Zeiten für seine Branche. Er rief dazu auf, sich ständig zu verbessern und zu informieren, anders einzukaufen, besser zu kalkulieren, das Warenlager vielleicht zu verkleinern und «mehr Ideen in unsere Speisekarte einzuplanen».

Rechnung muss aufgehen

Der Gastwirt warnte aber vor einer allzu knappen Kalkulation. «Preisdumping ist nicht kollegial», betonte er. «Jeder Gastwirt muss sich selber lieb sein und seine Preise so gestalten, dass Ende des Jahres noch etwas herausschaut, denn niemand arbeitet gerne umsonst.»

In die gleiche Richtung zielte auch das Votum von Hugo Widmer, dem Vizepräsidenten und Mitglied der Marketingkommission: «Auf längere Frist nützen weder Dumpingpreise noch eine Lockvogel-Politik.» Er rief seine Berufskollegen dazu auf, die vom Kantonalverband herausgegebenen Richtpreis-Empfehlungen zu befolgen.

Zum Schluss forderte Hans Jungo die Gastro-Sense-Mitglieder dazu auf, das Weiterbildungsangebot von Gastro Freiburg stärker wahrzunehmen und vermehrt Lehrlinge auszubilden: «Wir brauchen gut ausgebildete Mitarbeiter» und «eine Lehre in der Gastronomie ist auch eine gute Ausbildung fürs weitere Leben.»

Gemäss Kantonalpräsident Tobias Zbinden wird sich Gastro Freiburg dafür einsetzen, dass die Einrichtung von Fumoirs auch bezahlbar wird und dass der Wirt nicht die Rolle des Polizisten übernehmen muss.

An der gestrigen Versammlung in Plasselb wurde Marco Stöckli an Stelle von Luigi Bertei als Kassier in den Vorstand gewählt. Die Rechnung 2008 wurde genehmigt.

Wenig Bussen für Sensler

Die Zusammenarbeit zwischen dem Oberamt und Gastro Sense sei sehr gut, erklärte Oberamtmann Nicolas Bürgisser an der Versammlung. 582 Verlängerungen der Betriebszeiten bis zu drei Stunden wurden beantragt, 385 sind noch auf Vorrat verkauft worden. Lediglich achtmal musste eine Busse wegen Überziehens ausgesprochen werden. Ebenfalls achtmal haben Wirte gemeinsam mit dem Oberamt ein Wirtshausverbot für unliebsame Gäste ausgesprochen. Die Region Sense will die Branche im Sommer oder Herbst mit einer Genuss-Woche unterstützen. im

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