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Durchzogenes Wochenende für Düdingen

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«Spielt sie oder spielt sienicht?»–das war die meistgestellte Frage vor dem Spiel gegen Cossonay. Weil sich Andrea Lakovic gegen Aesch-Pfeffingen den Fuss verdreht hatte und die vergangenen Tage nicht trainieren konnte, stand hinter dem Einsatz der montenegrinischen Nationalspielerin am Samstag ein grosses Fragezeichen.

Mit Tara Mueller, Vanessa Belli und Melissa Vanis fielen für die wichtige Partie gegen den Aufsteiger schon drei Düdingerinnen aus, weshalb man Lakovic nötigenfalls auch angeschlagen einsetzen wollte. Die 23-Jährige spielte sich denn auch warm, ihr Hinken verriet den 215 Zuschauern aber schon bald, dass es mit einem Einsatz nichts werden würde.

Die Jungen gefordert

So waren die Jungen gefordert. Mit Laura Cipri, Nicole Dietrich und Pamela Leyczyk standen drei Düdingerinnen auf dem Feld, die noch keine 20 Jahre alt sind. Zudem mussten sich die Senslerinnen gegen den NLA-Neuling mit der eher ungewohnten Favoritenrolle zurechtfinden. «Dass der Siegesdruck auf unseren Schultern lastete, war für die jungen Spielerinnen eine neue Erfahrung», so Trainer Nicki Neubauer. «Sie waren etwas nervös, haben sich aber sehr gut geschlagen.»

 

Düdingen in allen Belangen überlegen

25:10, 25:21, 25:14 – so lautete das Schlussresultat zwischen Düdingen und Cossonay. Es ist ein Ergebnis, das Bände spricht. Es erzählt von Freiburgerinnen, die ihrem Gegenüber in allen Belangen überlegen waren, selbst mit arg dezimiertem Kader. Und es erzählt von Genferinnen, die enttäuschten. Von den gefährlichen Services und dem starken Block, dank denen Cossonay zuletzt Toggenburg 3:0 geschlagen und auch schon gegen Schaffhausen und Neuenburg einen Satz gewonnen hatte, war wenig zu sehen.

Dafür beeindruckte Düdingen mit wuchtigen und platzierten Aufschlägen. «Wir wussten um die Schwäche von Cossonay in der Abnahme und haben deshalb beim Service viel Risiko genommen», erklärte Neubauer nach dem Spiel.

Sundström als Herz des Teams

 Dass Ana Otasevic den ersten Satz mit zwei Assen entschied, war bezeichnend. Auch im zweiten Satz bekamen die Zuschauer kaum längere Ballwechsel geboten, dafür immerhin etwas Spannung. Bis zum 21:19 vermochte der Gast mitzuhalten, dann zogen die Senslerinnen davon. Gleiches Bild auch im dritten Durchgang: Düdingen agierte, Cossonay reagierte. Trotz aller Bemühungen des Speakers, in der Leimackerhalle für Stimmung zu sorgen und die Zuschauer zum Mitklatschen zu animieren, blieb es auf den Tribünen ruhig. Düdingen brauchte eben keine Anfeuerungsrufe, zu einseitig war das Spiel.

Eine überzeugende Leistung bot am Samstag Lina Sundström. Die 27-jährige Schwedin zeigte einmal mehr, dass sie das Herz des Düdinger Teams ist. Die Zuspielerin brillierte sowohl vorne am Netz als auch in der Defensive und ist mit ihrer Art auf und neben dem Platz die eigentliche Teamleaderin. Dennoch: Es war nicht alles Gold, was auf Düdinger Seite glänzte. Gegen schwächere Gegner wie Cossonay, die wenig Spielfluss aufkommen lassen, tun sich die Freiburgerinnen schwer, ihren Rhythmus zu finden. «Uns fehlen im Moment mit Tara Mueller und Andrea Lakovic zwei Spielerinnen, die Energie und Feuer in unser Spiel reinbringen. Es war sicher keine brillante Leistung von uns, aber es hat gereicht», lautete Neubauers nüchternes Fazit nach den gewonnenen drei Punkten.

 Klare Niederlage in Neuenburg

Nichts zu holen gab es für Düdingen gestern in Neuenburg. Völlig überraschend hatten die Neuenburgerinnen am Samstag im Toggenburg 1:3 verloren. Dementsprechend motiviert ging das Heimteam gestern gegen die Senslerinnen ans Werk. Vor 715 Zuschauern brannte «NUC» regelrecht auf Wiedergutmachung. Unter dem Strich gewann Neuenburg souverän, auch wenn Düdingen durchaus Chancen hatte, das Spiel anders verlaufen zu lassen. So verspielten die Senslerinnen im dritten Satz beispielsweise einen Sechspunktevorsprung.

Unter dem Strich blieb deshalb für Düdingen ein erwarteter Sieg und eine erwartete Niederlage–ein durchzogenes Wochenende. In der Tabelle steht Düdingen nunmehr auf dem guten fünften Rang.

Telegramme

Sporthalle Leimacker.–215 Zuschauer.

TSV Düdingen Volleyball:Munoz, Wieland, Otasevic, Sundström, Lejczyk, Cipri, Salgado (Libera); Nicole Dietrich.

VBC Cossonay:Gnädinger, Van Rooij, Vautier, Bracht-Tishchenko, Marjanvoic, Favre; Von Däniken, Monteiro.

Bemerkungen:Düdingen ohne die verletzten Belli, Mueller, Lakovic und Vanis sowie Julia Dietrich (Ausland).

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