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«Dürfen uns auch mal zurücklehnen»

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Durch die Fortschritte in der Medizin werden wir immer älter. Aufgrund von typischen Alterskrankheiten müssen sich aber immer mehr ältere Personen damit auseinandersetzen, in ein Pflegeheim zu ziehen. Viele denken sich, dass sie dadurch abhängig werden und nicht mehr das tun können, was sie wollen. Andere machen sich Sorgen, dass der Alltag im Pflegeheim eintönig werden könnte. Hinzu kommt die grosse Angst, im letzten Zuhause nur noch auf den Tod warten zu müssen. Drei Heimbewohner des Pflegeheims Wolfacker in Düdingen haben mir erzählt, wie ihnen der Alltag im Heim gefällt.

 Mit vielen Freiheiten

Frau Hayoz, Frau Enzler und Herr Mauron schätzen besonders, dass sie ihre Einzelzimmer selber einrichten durften. So mussten sie sich beim Auszug aus ihren eigenen Wohnungen nicht von allem trennen, was ihnen am Herzen lag. Denkt Frau Hayoz an ihren Einzug zurück, glänzen ihre Augen vor Freude: «Ich wurde sehr lieb begrüsst und die Heimbewohner haben mir ein Lied gesungen.» Frau Enzler hat bei ihrem Einzug zwar nicht viele Heimbewohner gekannt, konnte sich aber rasch einleben und durch die Tischzuteilung mit anderen ins Gespräch gekommen.

Alle drei haben erzählt, dass sie es mögen, ihren Alltag individuell zu gestalten. Während Herr Mauron gerne liest, die Singstunden und das Gedächtnistraining besucht, liebt es Frau Enzler, so oft wie möglich laufen zu gehen und in der Natur zu sein. Frau Hayoz wiederum geniesst die Zeit gerne im Zimmer, liest viel und schaut oft Politik im Fernsehen. 

Herr Mauron und Frau Enzler wollten von sich aus ins Altersheim kommen, bevor sie dement oder nicht mehr selbstständig sind. Alle drei geniessen es, im Altersheim nicht mehr arbeiten zu müssen: «Wir dürfen uns hier auch mal zurücklehnen.» Die Familienangehörigen kümmern sich sehr gut um ihre Verwandten im Pflegeheim. Sie werden oft besucht, ob von den Kindern, Grosskindern, Urgrosskindern, Geschwistern oder Cousins, um Ausflüge zu machen, zum Arzt geführt zu werden oder einfach nur um zu plaudern.

 Zufrieden mit dem Leben

Alle drei feiern zwar noch jeden Geburtstag, aber nur im kleinen Rahmen mit den engsten Familienmitgliedern. Nur wenn es um einen runden Geburtstag geht, wird auch noch einmal etwas grösser gefeiert. So wie Frau Enzler bei ihrem 80. Geburtstag: «Für mich war Feiern früher gar kein grosses Thema, deshalb ist das bis heute so geblieben.»

Alle drei sind sich einig, dass sie trotz der schwierigen Jahre zufrieden sind mit ihrem Leben: «Wir haben das Beste aus unserer Situation gemacht.» Besonders die unternommenen Reisen sind in guter Erinnerung geblieben. Für den letzten Abschnitt ihres Lebensweges wünschen sich die drei noch viele Jahre uneingeschränkt leben zu können und dann auch die letzte Reise frei von Schmerzen antreten zu dürfen.

Pflegeheime: Die Heimbewohner können aus einem vielfältigen Programm wählen

W er in einem Pflegeheim wohnt oder arbeitet, erkennt rasch, dass der Alltag dort alles andere als eintönig sein muss und dass man dort durchaus sehr viele glückliche Momente erleben darf.

Ein gutes Beispiel dafür ist das Pflegeheim Wolfacker in Düdingen, wo täglich Aktivitäten angeboten werden, an denen alle Heimbewohner teilnehmen können, die Lust dazu haben. Um den Tag abwechslungsreich zu gestalten, werden tägliches Rüsten oder wöchentliches Gedächtnistraining, Turnen, Singen, ein Spielmorgen, ein Rosenkranzgebet oder eine Kommunionfeier angeboten. Einmal monatlich wird sogar ein Gottesdienst organisiert. Auf dem Abendprogramm stehen zudem oftmals Lotto, Filme oder Singen.

Jeder Tag ist einzigartig

Wenn speziellere Anlässe wie Märit, Heimfest, Weihnachten oder Ostern anfallen, können die Heimbewohner auch dort bei den Vorbereitungen tatkräftig mithelfen. Dadurch verfliegt die Zeit wie im Flug und es kommt zu vielen spannenden, lustigen und lehrreichen Ereignissen für die Teilnehmer, was jeden Tag einzigartig macht.

Dass man bis um 10 Uhr frühstücken kann, zeigt auch die Selbstständigkeit, die jeder Heimbewohner hat. Nur zum Mittag- und Abendessen müssen die Bewohner zu einer bestimmten Uhrzeit erscheinen. Die Stunden zwischen den Mahlzeiten dürfen sie sich aber selber ausfüllen. am

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