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«Dütschbach 2» ist bezugsbereit

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Autor: Imelda Ruffieux

Vor 15 Jahren hat die Wohnbaugenossenschaft Dütschbach in unmittelbarer Nähe des Heims Bachmatte in Oberschrot einen Wohnblock mit zwölf Wohnungen erstellt. Das Bedürfnis nach Wohnraum für ältere Menschen war auch nach diesem Projekt gross, der Beweis waren die Wartelisten für die Wohnungen.

Problem Finanzierung

Deshalb hat die Genossenschaft vor einigen Jahren die Planung eines zweiten Wohnblocks in Angriff genommen, musste dabei jedoch einige Hindernisse überwinden. Die Finanzierung des 2,7-Millionen-Franken-Projekts gestaltete sich nicht einfach.

Konnte der erste Alterswohnblock noch von Subventionen für sozialen Wohnungsbau profitieren, kam dies beim zweiten nicht mehr in Frage. «Wir sind mehrfach beim Bundesamt für Wohnungswesen vorstellig geworden, um einen Ausgleich zwischen den Mieten für die beiden Wohnungen zu erzielen», erklärt Eduard Baeriswyl, Präsident der Wohnbaugenossenschaft. Geplant wäre gewesen, die tiefen Mieten des ersten Wohnblocks (zwischen 500 und 570 Franken, ohne Nebenkosten) etwas zu erhöhen, um dafür diejenigen des zweiten tiefer ansetzen zu können. «Leider wurde uns dies nicht gestattet.»

Verschiedene Pfeiler

Die beteiligten Gemeinden Oberschrot, Plaffeien, Plasselb und Zumholz stellten 275 000 Franken. Der Fonds de Roulement des Schweizerischen Verbands für Wohnbau- und Eigentumsförderung gab ein Darlehen von 360 000 Franken. Ein weiteres wurde bei der Schweizer Emissionszentrale der Gemeinden aufgenommen. «So mussten wir am Schluss bei der Bank noch ein Darlehen von 690 000 Franken aufnehmen», führt Baeriswyl aus.

Im Februar 2009 haben die Bauarbeiten begonnen. Auf den 1. Juni 2010 sind die Wohnungen nun bezugsbereit. Wie der Präsident erklärte, sind von den zwölf Wohnungen (drei Dreieinhalb-Zimmer- und neun Zweieinhalb-Zimmer-Wohnungen) bereits neun vermietet. Durch den teureren Mietpreis im Vergleich zu «Dütschbach 1» – zwischen 840 und 1050 Franken, ohne Nebenkosten – seien einige Interessenten abgesprungen.

Dienstleistungen des Heims

Die Nähe zum Heim ist der grösste Trumpf des Wohnblocks. So können die Bewohner gewisse Dienstleistungen wie den Mahlzeitendienst oder das Mittagessen im Heim in Anspruch nehmen. Bei den jetzigen Mietern handelt es sich denn auch um ältere Leute. «Es sind Ehepaare und Einzelpersonen, die alle im Pensionsalter sind», führt er aus. «Alterswohnungen, die in Richtung Betreutes Wohnen gehen, sind für die öffentliche Hand viel günstiger als zusätzliche Pflegeheimplätze», erklärt Eduard Baeriswyl. Wenn die noch frei stehenden Wohnungen aber nicht von älteren Mietern belegt würden, stünden sie auch für jüngere zur Verfügung.

Die beiden Wohnblocks sind ansonsten praktisch gleich gebaut worden. Im neuen wurde eine Wärmepumpe installiert (statt Öl), was im ersten aus technischen Gründen nicht erlaubt gewesen war. Der Kostenvoranschlag sei eingehalten worden, bestätigt der Genossenschaftspräsident.

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