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Eco Home: Eine Messe in der Messe

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Ein roter Teppich begrüsst die Gäste in der grossen Halle 1 des Forums Freiburg. In der kleineren Halle 6 liegt passend ein grüner Teppich. Hier befindet sich nämlich das Zentrum der Messe Eco Home, welche dieses Jahr erstmals zusammen mit der Freiburger Messe stattfindet. Sie befasst sich mit nachhaltigem Wohnen und Energieeffizienz–typisch «grünen» Themen also.

Wichtige Vorträge

Das Herzstück dieses Zentrums ist die Vortragsecke. Dort informieren Unternehmer und Wissenschaftler an den neun Tagen der Messe über das Thema Nachhaltigkeit. Die Vortragsreihe ist seit Gründung der Messe vor vier Jahren ein fester Bestandteil davon. «Mit den Vorträgen können wir ein breites Publikum über Nachhaltigkeit informieren», sagt Jean-Daniel Wicht, Präsident der Eco-Home-Messe.

 Die gestrige Vortragsreihe stand im Zeichen der Gemeinden: Was können diese im Bereich der Nachhaltigkeit tun? Wicht betonte in seiner Begrüssungsrede, wie wichtig Gemeinden für die nachhaltige Entwicklung seien: «Sie müssen mit gutem Beispiel vorangehen, sonst passiert nichts.» Leider bestehe oft ein grosser Unterschied zwischen dem Willen, nachhaltige Projekte zu realisieren, und der tatsächlichen Umsetzung. Die Vorträge sollten Wege aufzeigen, wie die Umsetzung tatsächlich klappt.

Bauen mit Altglas

Marc Corpataux ist mit seiner Firma Vetropor das erste Mal an der Messe Eco Home. «Wir wollen nicht primär neue Kunden gewinnen, sondern über unsere Firma informieren», erklärt er. Das Unternehmen aus Ecuvillens ist nämlich erst zwei Jahre alt. «Vetropor» hat sich auf die Wiederverwertung von Altglas spezialisiert. Dieses wird in einem speziellen Werk in Schweden zu sogenanntem Schaumglas verarbeitet: ein poröses, aber äusserst stabiles Material. «Schaumglas wird zur Stabilisierung und Isolation verwendet», erklärt Corpataux. Dabei verzichte er auf den Gebrauch von Erdöl; ausserdem sei das Material nicht giftig und deshalb bedenkenlos einsetzbar.

Kontakte knüpfen

Corpataux hat über den Gewerbeverein von der Eco Home erfahren. «Unser Unternehmen passt gut ins Programm des nachhaltigen Bauens, deshalb sind wir hier», sagt er. Bereits nach dem ersten Messewochenende zieht er eine positive Bilanz: «Wir haben wertvolle Kontakte mit der Universität Freiburg und einigen Architekten geknüpft.» Weniger zufrieden ist Roger Barras von der Schreinerei Barras in Lossy. Er zeigt an der Messe Fenster der Marke Finstra. «Die Isolationsleistung der Fenster ist sehr gut, deshalb bin ich an der Eco Home», erklärt er. Bereits zweimal war er an der Nachhaltigkeitsmesse und schon mehrmals an der Freiburger Messe. Ob sich die Gleichzeitigkeit der beiden Messen für ihn auszahle, vermag er nicht zu sagen. «Bis jetzt haben wenig Interessierte den Stand besucht», sagt er. «Die Lage des Standes ist aber nicht optimal.»

Jean-Daniel Wicht will auch noch keine Bilanz ziehen. «Wir haben vermutlich mehr Besucher als in den letzten Jahren», sagt er. Hingegen hätten sich weniger Aussteller angemeldet. «Für viele sind zehn Tage an einer Messe sehr lang.»

Baumeisterverband: Präsenz an der Messe zum Geburtstag

D er Freiburgische Baumeisterverband feiert an der Freiburger Messe sein 75-jähriges Bestehen. In der Halle 6 gleich neben der Eco Home breitete sich der Verband aus. Kein Zufall: «Was nachhaltiges Bauen betrifft, stehen auch die Baumeister in der Verantwortung», sagt Jean-Daniel Wicht. Er ist nicht nur Präsident der Eco Home, sondern auch Direktor des Baumeisterverbandes. Dieser bietet an der Messe vor allem jungen und jung gebliebenen Bagger-Enthusiasten viel. Mit einer Computersimulation können sich Interessierte als Baggerführer betätigen. «Die Jungen sind zwar gut, aber ein älterer, erfahrener Baggerführer beherrscht auch die Computersimulation besser», erklärt ein Baumeister. Daneben steht ein ferngesteuertes Modell eines Krans, mit dem einige Besucher mit funkelnden Augen verschiedene Aufgaben zu lösen versuchen. Als Preis winkt unter anderem ein Wellnesswochenende. Manchem jedoch scheint das blosse Lenken des Krans Belohnung genug. Ernster nehmen einige junge Maurerlehrlinge den Maurerwettbewerb des Baumeisterverbandes. Wenn Sie weiterkommen, winkt ihnen die Teilnahme an der Schweizermeisterschaft. nas

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