Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Ego-Tripp nach einem guten Start

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Ego-Tripp nach einem guten Start

Basketball – Olympic gewinnt ein schwaches Spiel in Pully

Olympic ist die Rückkehr von der internationalen Bühne zurück in den NLA-Alltag zumindest resultatmässig gelungen. Beim Tabellenvorletzten aus Pully setzten sich die Freiburger am Ende mit 90:75 durch. Nach einer schnellen Führung versuchte es jeder auf eigene Faust.

Von FRANK STETTLER

Am späten Freitagabend kehrte Olympic vom erfolgreichen Fiba-Cup-Abenteuer aus Kevlavik (Isl) zurück. Gestern nun stand in Pully wieder eine Pflichtübung auf dem Programm. Die Freiburger brachten die Punkte zwar ohne gross ins Schwitzen zu kommen ins Trockene, doch das Gelbe vom Ei war die Leistung nicht.

Trainer Patrick Koller hatte hierfür zwei Erklärungen zur Hand: «Zum einen waren die vielen Glückwünsche von links und rechts für unsere Qualifikation für das Final Four im Fiba-Cup für die Spieler nicht gerade förderlich. Zum anderen haben doch einige die Müdigkeit in ihren Knochen gespürt.»

Mit dem Kopf nicht bei der Sache

Nun, zumindest in den ersten 15 Minuten merkte man davon nur wenig. Die Saanestädter lagen zu diesem Zeitpunkt mit 39:23 in Führung. Dies lag sicherlich auch am konzentrierten Auftreten der Gäste, zum grossen Teil aber an den Schwächen Pullys, das mit Brown über nur einen Ausländer in seinen Reihen verfügt. Dann hörte Olympic jedoch mit dem Basketballspielen auf. «Meine Spieler klopften sich auf die Schulter und dachten, das Ding sei gelaufen. So geht es natürlich nicht, auch nicht gegen Pully. Wenn der Kopf nicht über die 40 Minuten bei der Sache ist, wird es halt immer schwer», so Patrick Koller. Freiburgs Trefferquote sank rapide und Pully schnupperte Morgenluft. Dennoch hiess es zur Pause 48:31 zu Gunsten der Grün-Weissen.

Im dritten Viertel ging bei Olympic fast gar nichts mehr. Allen voran die beiden US-Amerikaner Madison und Esterkamp stellten ihr Ego in den Vordergrund und waren in erster Linie für ihr eigenes Punktekonto besorgt. Eine gute Vorstellung lieferte hingegen der junge Spielgestalter Nattiel ab, der nach dem Abgang des Kanadiers Nohr mehr Verantwortung erhielt. Er zog die Fäden im Spiel über weite Strecken gut und konnte sich auch des Öfteren im Abschluss profilieren. Mehr Mühe hatte da schon Neuling Hannibal, dem die Bindung zum Team verständlicherweise noch etwas abgeht. Immerhin griff sich der Franzose einige Rebounds, seine Würfe waren allerdings schwach.
Die Waadtländer wussten die Baisse von Olympic zu nutzen und kamen im letzten Viertel noch bis auf acht Zähler heran (68:76). Dreier von Madison und Kaunisto sorgten schliesslich doch noch für klare Verhältnisse. Pully bleibt wenigstens das Erfolgserlebnis, die zweite Halbzeit gewonnen zu haben (44:42).
Pully – Olympic
75:90 (31:48)

Arnold-Reymond; 400 Zuschauer; SR: Schaud/Muntwyler.
Pully Basket: Gothuey (8); Multone; Mkronjic (11); Henchoz (13); Feijoo; Vittoz (11); Ammann (5); Brown (27).
Freiburg Olympic: Smiljanic (7); Ceresa (8); Nattiel (12); Esterkamp (18); Hannibal (4); Cokara (5); Madison (14); Ivanovic (1); Kaunisto (11); Livadic (12).
Bemerkungen: Pully komplett; Olympic ohne Kirmaci, Andrey und Kapsopoulos (alle verletzt). – 5 Fouls: Mrkonjic (36.), Ammann und Esterkamp (beide 40.); Livadic verletzt ausgeschieden (26.). – Viertelresultate: 14:25, 17:23, 16:15, 28:27; Wahl zu den besten Spielern: Brown und Nattiel.

Mehr zum Thema