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Ehemaliger FN-Chefredaktor Marcel Waeber ist verstorben

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Marcel Waeber ist gemäss Mitteilung der Familie am Dienstagabend im Pflegeheim Maggenberg Tafers nach längerer Krankheit friedlich eingeschlafen. Damit schloss sich der Lebenskreis eines langjährigen Journalisten und leidenschaftlichen Verfechters der Interessen des Sensebezirks.

Der frühere Chefredaktor der «Freiburger Nachrichten» war ein offener Mensch, neugierig, vielseitig interessiert und hatte ein ausgeprägtes Flair für die Sprache. Der in Düdingen aufgewachsene Marcel Waeber ist 1968 als 24-Jähriger mit einem Volontariat auf der Redaktion der FN in den Journalismus eingestiegen. Zuvor hatte er nach einer technischen Lehre bei der Firma Vibro-Meter bei der Swissair gearbeitet. Bei den FN nahm er verschiedene Aufgaben wahr. Er wurde für seine engagierten Reportagen bekannt und hat sich nicht ­gescheut, auch heikle Themen anzupacken und sie pointiert auf den Punkt zu bringen. 1977 wechselte er zum Tagesanzeiger nach Zürich, wo er Ressortleiter für die Front- und die sogenannte Kehrseite war. Dort konnte er auch sein Interesse an der Technik ausleben, hat unter anderem über Autos, Avia­tik und Wissenschaftsthemen geschrieben.

Von seiner reichen Erfahrung profitierten die FN, als Marcel Waeber im Jahr 2000 vom «Zürcher Exil» – wie er es selber gern bezeichnete – zurück nach Freiburg kam. Bis zu seiner Frühpensionierung im April 2005 war er Chefredaktor der FN. Einige seiner dezidierten Sprüche und humorigen Ansagen sind seinen früheren Kolleginnen und Kollegen noch heute präsent. Allerdings hatte er mit seinem Team auch schwierige Situationen zu bewältigen, etwa als es darum ging, wegen rückläufiger Werbeumsätze Sparmassnahmen zu ergreifen. In diese Zeit fiel der Entscheid für eine Kooperation mit der «Berner Zeitung» betreffend Lieferung der überregionalen Seiten. Mit der FN blieb er zeit seines Lebens verbunden. Gemäss seiner Familie hat ihn diese Zeit sehr geprägt, und er habe sich immer gerne daran erinnert.

Nach der Pensionierung war Marcel Waeber als Tourenleiter beim SAC Kaiseregg tätig. Denn er war ein grosser Naturliebhaber, der winters wie sommers in den Bergen unterwegs war. Er hat mehrere 4000er bestiegen, unter anderem das Matterhorn, und den Kili­mand­scharo. Bereits als 17-Jähriger hat er das Brevet als Segelflieger gemacht. Die Aviatik hat ihn ein Leben lang fasziniert.

Vor einigen Jahren bekam Marcel Waeber die Diagnose Alzheimer. Als kommunikativer Mensch hat er von Anfang an offen über seine Krankheit gesprochen und sich auch mit dem Schicksal abgefunden.

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