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Eheprobleme und ein Überfall mit Happy-End

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Autor: Margrit Sixt

Golaten Das Theater «Mim Maa siin beschte Fründ» weist einige Besonderheiten auf: Die Schauspieler sind teilweise seit 16 Jahren in gleicher Besetzung zusammen und sie haben keinen Regisseur. Das gibt zwar manchmal mehr Diskussionen, wie einzelne Szenen dargestellt oder angepasst werden können, aber die Gruppe findet immer eine Lösung. Mit dabei ist jeweils die Souffleuse. Die Theatergruppe ist auch eine Besonderheit, weil die Stücke den Schauspielern angepasst werden. «Wir suchen die Stücke passend zur Besetzung aus. Es müssen drei Männer und vier Frauen darin vorkommen, diesmal ist noch ein weiterer Mann für zwei fast stumme Rollen dabei», sagt Walter Sigrist.

Die Körpersprache sitzt

Dass sie mit Herzblut dabei sind, das sieht man den sieben Schauspielern an. Sie beherrschen die Körpersprache und die Mimik bestens. Wer sie auf der Bühne sieht, glaubt sofort, dass sie verzweifelt, wütend, hochnäsig, mutig oder auch nicht, etwas hilflos, überbordend, zerstreut, erfreut oder glücklich sind.

Für das Stück, welches die Theatergruppe dieses Jahr ausgewählt hat, kommt die Körpersprache oft zum Einsatz. Hausi Becker und seine Frau Verena sind glücklich verheiratet und führen erfolgreich eine Spedition. Eines Tages taucht Hausis bester Freund Emil völlig deprimiert beim Ehepaar Becker auf. Er hat seine Arbeitsstelle verloren, seine Frau Angelika ist mit dem Hund auf und davon und ihm fällt daheim die Decke auf den Kopf. Hausi offeriert seinem besten Freund natürlich sofort das Gästezimmer, vor allem auch, weil Emil ihm tatkräftige Unterstützung in Haushalt und Betrieb zugesagt hat.

Schiefer Haussegen

Der zweite Akt beginnt vier Wochen später; auch bei Hausi hängt der Haussegen langsam schief, da der beste Freund nur herumhängt, Bier trinkt, in den Fernseher starrt und das Wohnzimmer zu einem Dreckhaufen verkommen lässt. Das ältere Fräulein Nievergelt von nebenan, die in Emil partout ihre alte Jugendliebe wiederzuerkennen vermeint, sowie die in der Spedition versteckte Million, welche aus einem Bankraub stammt und nun von seinen «Besitzern» wieder zurückgeholt werden will, lassen Emil dann aber zu Hochform auflaufen.

Dies sei vorweggenommen: Am Schluss sitzen die Gauner hinter Schloss und Riegel, Paare finden sich und sogar Fräulein Nievergelt kommt nicht zu kurz.

Mehrzweckraum, Golaten. Samstag, 12. Februar, 20 Uhr; Mittwoch, 16. Februar, 20 Uhr, und Freitag, 18. Februar, 20 Uhr.

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