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Ein Armutsforscher und eine fremde Richterin

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Zehn Tage vor der eidgenössischen Abstimmung zur Volksinitiative «Schweizer Recht statt fremde Richter» verleiht die Rechtswissenschaftliche Fakultät der Universität Freiburg nächsten Donnerstag am Dies academicus Helen Keller die Ehrendoktorwürde. Sie ist vollamtliche Richterin am Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte, dessen Urteile die Volksinitiative bekämpfen will. Keller ist eine in Winterthur geborene Juristin; an der Universität Zürich ist sie Professorin für Staatsrecht, Europarecht, Völkerrecht und Verfassungsvergleichung. Die Fakultät verleiht ihr die Auszeichnung für ihren Leistungsausweis speziell in den Bereichen des Menschenrechts- und das Umweltschutzes.

Ein Dollar pro Tag

Die Wirtschafts- und Sozial­wissenschaftliche Fakultät verleiht Martin Ravallion von der Georgetown Universität in Washington die Würde eines Doktors honoris causa. Seine Beiträge dienen als Basis für die Armutsmessung und Massnahmen in der Entwicklungspolitik, schreibt die Uni Freiburg in einer Mitteilung. Er war es, der 1990 die Armutsgrenze von einem Dollar pro Tag vorschlug.

Weitere Ehrendoktorate gehen an Nicole Bériou (Theologische Fakultät), Lloyd Trefethen (Mathematisch-Naturwissenschaftliche und Medizinische Fakultät) sowie Fritz Graf (Philosophische Fakultät).

Die Ehrenpräsidentschaft des diesjährigen Dies academicus kommt der Genfer alt Bundesrätin Ruth Dreifuss zu.

uh

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