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Ein Ausflug in die Vergangenheit

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Ein Ausflug in die Vergangenheit

Neue CD der Hardrock-Band «Distant Past»

Musikalisch und textlich laden «Distant Past» auf ihrer aktuellen CD zu einer Reise in vergangene Zeiten ein. Das Projekt entstand aus den Überresten der Kleinbösinger «Evil Eye».

Von PATRICK HIRSCHI

«Extraordinary indication of unnatural perception» heisst die zweite CD von «Distant Past». Noch länger als der Titel war der Zeitraum, in dem das Album entstanden ist, wie Bassist Adriano Troiano gegenüber den FN erklärt. «Ich habe für diese CD eineinhalb Jahre gebraucht und eine Heidenarbeit hinter mir.»

Mehr Soloprojekt als Band

Troiano spricht in der Ich-Form, denn eigentlich ist «Distant Past» mehr sein Soloprojekt als eine echte Band. Sämtliche Musik und die Texte hat er im Alleingang geschrieben. Für die Aufnahmen griff er auf verschiedene Musiker aus seinem erweiterten Kollegenkreis zurück.

So sind auf der CD Troianos ehemalige Mitstreiter der Band «Evil Eye» zu hören: Alain Curty (Gitarre) und Kaspar Zwirner (Schlagzeug) stammen wie Troiano aus Kleinbösingen. Die zweite Gitarre spielt Christof Schafer (Wileroltigen), und für den Gesang ist Reto Guggisberg aus Belp zuständig.

Grösster Wunsch: live spielen

Zu hören gibt es klassischen Hardrock der alten Sorte, mit ein paar technischen Spielereien, wie sie der Computer heutzutage halt so ermöglicht. «Ich bin sehr stark von der Rockmusik
der 70er und 80er beeinflusst», erzählt Troiano. Mit modernerem Rock ha-
be er hingegen so seine Schwierigkeiten.

So erinnert der Sound der aktuellen CD mitunter an die ersten zwei Alben von Iron Maiden. Gastauftritte der Gebrüder Michael und Thomas Vaucher von «Emerald» tragen ebenfalls dazu bei, dass das Album einen gewissen 80er-Charme versprüht. Troiano selber hatte früher auch bei «Emerald» gespielt.

Herausragend ist der Gesang. Reto Guggisberg verfügt über ein angenehmes Klangvolumen im mittleren Tonbereich.

Leider fehle auf diesem Album das Band-Feeling ein bisschen, bedauert Adriano Troiano, der mittlerweile in Kaufdorf bei Bern wohnt. Eigentlich wünsche er sich eine richtige Band, die regelmässig probt und die Stücke gemeinsam ausarbeitet.

Sollte dieser Wunsch in Erfüllung gehen, hat er schon weitere Pläne: Gerne würde er live auftreten. «Ich stelle mir eine theatralische Bühnenshow vor», sagt Troiano.

Wie die meisten Musiker träumt auch Adriano Troiano davon, eines Tages von der eigenen Musik zu leben. «Aber das können ja nicht mal Krokus», bleibt er realistisch. Wenn schon mit Musik seine Brötchen verdienen, dann vielleicht als Mitarbeiter in einem Tonstudio, findet er.

Titelidee durch Computerabsturz

Auf der CD-Hülle von «Extraordinary . . .» ist eine Pyramide mit einem Auge zu sehen, im Innern stehen Aussagen über Vorbestimmung im Leben. Altertumsforschung oder auch die Theorien von Dänikens würden ihn interessieren, sagt er. Gewisse Ideen daraus finden sich in den Texten der CD. «Wenn wir die Vergangenheit nicht kennen, können wir die Zukunft nicht gestalten», so Troiano.

Ein generelles Textkonzept liege jedoch nicht vor. «Aber wer weiss; wenn jemand einen Text liest, animiert es ihn vielleicht, ein Buch von Erich von Däniken zu lesen – oder zumindest den zu besuchen», meint Troiano.
Für die Songtitel hat er zum Teil weniger weit in der Vergangenheit gewühlt. «Unknown exception», der Titel des ersten Stückes, sei nichts anderes gewesen als eine Fehlermeldung seines Computers, bevor er abgestürzt sei.

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