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Ein äusserst eindrucksvoller Besuch in der Vergangenheit der Zukunft

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Ende 2019 wird das Kernkraftwerk (KKW) Mühleberg abgeschaltet werden. Die KAB Tafers packte die Gelegenheit, um diesen technischen Dinosaurier vor dem Aussterben nochmals zu besichtigen. Denn Technik fasziniert, auch solche aus der Vergangenheit: Seien es beispielsweise römische Aquädukte, mittelalterliche Kathedralen oder alte Dampflokomotiven. Das KKW Mühleberg ist technisch jedoch auf der Höhe unserer Zeit. Nostalgisch muten nur die originalen Schalttafeln von 1972 mit ihren vielen Lämpchen in der Kommandozentrale an. Sie funktionieren noch analog. Die zahlreichen Computer im Raum zeugen jedoch davon, dass die Steuerung und Überwachung der Stromproduktion mit neusten technischen Mitteln bewältigt wird.

Barrieren für die Sicherheit

Anhand von kurzen Filmen führte Patrick Zemp der Besuchergruppe die Funktionsweise des KKW Mühleberg vor Augen. Es gab eine kurze Theorie der Kernspaltung, danach eine Einführung in die technische Anordnung von Kernreaktoren, Dampfturbinen, Generatoren und Kondensatoren. Erklärt wurde auch der Vorgang der jährlichen Revision, bei der abgebrannte Uran-Brennstäbe durch neue ersetzt werden, und wie dieser radioaktive Abfall entsorgt wird. Oberste Priorität bei diesen gefährlichen Prozessen hat die Sicherheit. Darum ist der 19  Meter hohe Kernreaktor mit «Barrieren» gesichert: mit demineralisiertem Wasser, mit Stahlwänden und einer drei Meter dicken Betonwand. Zudem schützt ein Sicherheitssystem mit Namen SUSAN das Werk bei Erdbeben und Überschwemmungen. Zusätzlich sollen hohe Zäune, Eintrittsschleusen und Videoüberwachung Angriffe von aussen abwehren.

Allerlei Informatives

Drei Stunden Führung durchs KKW brachten eine Fülle von Informationen und kleinen Überraschungen zutage, etwa: «Ihre Küchenabdeckung aus Granit strahlt auch radioaktiv.» Staunenswert ist auch die Tatsache, dass man neue Uran-Brennelemente schadlos mit der Hand anfassen kann. Zum Schluss der Führung wurden auch die Stilllegung und der Rückbau des KKW thematisiert. Der Ausstieg aus der Atomenergie ist beschlossene Sache. All die Sicherheitsvorkehrungen beweisen, wie ausserordentlich gefährlich diese Energie ist. Sinnvoll also, dass wir uns auf sicherere und nachhaltigere Formen der Energiegewinnung einstellen.

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