Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Ein Auswärtserfolg des SC Düdingen und der gelöste Knoten bei Stürmer Gigic

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: stefan Meuwly

Fussball 1. Liga «Ich hoffe, dass der Knoten sich jetzt gelöst hat», kommentierte Ermin Gigic vor einer Woche sein Siegestor gegen Bulle. Nach einer langen Durststrecke war dem Düdinger Topskorer endlich der erste Rückrundentreffer gelungen. Nach der Partie gegen Etoile Carouge kann dies definitiv bestätigt werden. Der 23-Jährige steuerte beim überraschenden 2:3-Erfolg seines Teams zwei Treffer und eine Torvorlage bei und war ohne Zweifel der Mann des Spiels.

Das Traumtor Schiessers

Die taktische Auslegung der Düdinger liess zunächst nicht auf eine Gigic-Show schliessen: Trainer Kunz stellte ein kompaktes 5-Mann-Mittelfeld auf und liess Gigic als alleinige Spitze auflaufen. Nach acht Minuten stand er aber bereits ein erstes Mal im Mittelpunkt: Vor der Strafraumgrenze angespielt, leitete er die Kugel mit dem Absatz zu Schiesser, der seinem Namen alle Ehre machte und aus gut 20 Metern in die linke Ecke traf; ein Traumtor des Neuzugangs. Wohl gedanklich noch am jubeln, liessen sich die Düdinger im direkten Gegenzug überraschen und kassierten prompt den Ausgleich. Sansches staubte einen Abpraller von Martinez’ ab.

In der Folge dominierte Carouge mehrheitlich das Spiel, hatte jedoch mit der kompakten und aufsässigen Spielweise der Sensler Mühe. Sie liessen sich nicht aus den Positionen herauslocken und kamen sogar vereinzelt zu Konterchancen. Eine solche leitete Torschütze Schiesser kurz vor der Pause ein: Sein langer Ball fand Gigic, der zunächst Goalie Ruiz umdribbelte, dann jedoch von diesem regelwidrig am Torschuss gehindert wurde. Die logische Folge: Rot für Ruiz und Penalty für Düdingen. Gigic behielt die Nerven und schickte sein Team mit einer 1:2-Führung in die Pause.

Gigics 40-Meter-Tor

Wer dachte, Carouge wäre mit einem Mann weniger nicht in der Lage, das Spiel zu machen, sah sich getäuscht. Die Genfer spielten weiter druckvoll und kamen in der 57. Minute zum verdienten Ausgleich. Pisino erwischte Martinez mit einem herrlichen Weitschuss – erneut ein Weitschusstor. Doch das Sahnehäubchen in dieser Sparte sollte erst noch folgen: 77 Minuten waren gespielt, als Gigic kurz vor der Mittellinie angespielt wurde. Er läuft ein paar Meter, schaut und drückt aus 40 Metern ab. Der Ball überrascht Ersatzgoalie Centeno und fliegt über ihn hinweg zum 2:3; ein Treffer der Kategorie «Tor des Monats». «Ich sah, dass der Goalie recht weit vor dem Tor stand, und dachte, ich probiers einfach mal», so sein trockenes Statement.

Der SCD musste in den Schlussminuten zwar noch das eine oder andere Mal zittern, brachte die Führung aber letztlich über die Zeit. Ein Erfolg, der nebst Gigic vor allem auf eine klasse Mannschaftsleistung zurückzuführen ist. Die Birchhölzli-Elf hat nun 34 Zähler auf dem Konto und besitzt ein 9-Punkte-Polster auf La Tour. Bei sechs verbleibenden Spielen erscheint der Ligaerhalt zum Greifen nah. Von einer Vorentscheidung will Trainer Kunz aber noch nichts wissen: «Die Ausgangslage ist nun sehr gut, aber noch ist nichts entschieden. Wir werden als Nächstes versuchen, in Meyrin zu punkten, und schauen dann weiter. Ich bin heute einfach sehr stolz auf meine Mannschaft. Wir haben einmal mehr toll gekämpft und verdient zum ersten Mal überhaupt in Carouge gewonnen.»

Mehr zum Thema