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Ein begeisterndes musikalisches Ereignis

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700 Besucher am Jagdhornbläsertreffen in Schmitten

Das herrliche Wetter war den Bläsern wohl gesonnen. Am Sonntag, kurz nach 7 Uhr, trafen die ersten Bläsergruppen ein. Um 8 Uhr blies die gastgebende Sektion Hubertus Sense vor einem schon gut gefüllten Saal zur Begrüssung. Nach der Obmännerkonferenz begann vor den kritischen Augen und Ohren der drei Experten Cl. Civatti, H. Krause und P. Schneebeli, die als Richter fungierten, der friedliche musikalische Wettstreit. Einmal im Jahr gilt es, vier Stücke diszipliniert, konzentriert und möglichst fehlerfrei vorzutragen. Nach Auskunft der Juroren war das bläserische Niveau sehr hoch und die Leistungsstärke der 18 Gruppen mit mehr als 200 Bläsern im Vergleich sehr dicht.

Ein wirkliches Fest

Befreit von der Spannung des Blasens vor strengen Richtern, lud Obmann Peter Brülhart um 11 Uhr zum Apéro ein, der von der Trachtengruppe Schmitten unter strahlend blauem Himmel vor der Halle auf sehr sympathische Weise serviert wurde. Das Schützenchörli trug mit stimmungsvollen Liedern zur Unterhaltung bei, die Alphornklänge liessen unwillkürlich das Auge zu den nahen Voralpen wandern. Mit den Klängen der in schmucken grünschwarzen Uniformen französischen Stils auftretenden Bläser «Les Trompes de chasse Le Gibloux» unter musikalischer Leitung von Wildhüter Fragnière bekam der Apéro schliesslich eine besondere Note. Die alten französischen Jagdstücke, in «D» geblasen, wurden mit grossem Beifall bedacht.

Im dezent mit Tannengrün, blumengeschmückten Hörnern und Fahnen geschmückten Saal wurde dann beim Mittagessen die grosse Vorarbeit deutlich, die von einem gut organisierten «Saalteam» unter Peter Brülhart und Marius Blanchard geleistet worden war. Der Saal war bis auf den letzten Platz gefüllt. Die Küche servierte den hungrigen und durstigen Bläsern und Bläserinnen einen vorzüglich zubereiteten Braten.
Nach einer Einführung durch den Obmann, der das Mittagsprogramm gekonnt moderierte, begrüsste OK-Präsident Gallus Hungerbühler sehr herzlich die Gäste im Saal, vor allem die Berner und Bernerinnen, die zum ersten Mal zu einem kantonalbernischen Bläsertreffen den eigenen Kanton verlassen mussten. Der Dank galt auch den vielen Gönnern, die durch Förderung den Anlass in dieser Form erst möglich gemacht hatten. G. Aemmer, kantonalbernischer Bläserobmann aus Matten, überbrachte die Grüsse des Verbands und dankte der organisierenden Jagdhornbläsergruppe des Deutschfreiburger Jagdschutzvereins Hubertus Sense. Gemeindeammann Max Schafer stellte die blühende Gemeinde Schmitten vor und unterstrich, dass in der Bevölkerung die Bande zu Bern sehr eng seien und viele Berner Familien Schmitten als Wohnort entdeckt hätten. Der Anlass im Freiburgischen hatte offenbar auch den «Knopf» mit dem Eidgenössischen Bläserverband (Der Revierkantone v.a.) gelöst, Beziehungen, die sich bisher – gelinde gesagt – nur sehr träge entwickelt hatten. Der neue Präsident, Herr Schmassmann, freute sich, als Gast beim Treffen dabei sein zu können, und er versprach gute Zusammenarbeit mit den Bläservereinigungen der Patentkantone.

Der festliche Schlussakt

Nachdem die musikalischen Leiter der Gruppen ihre Bewertung entgegengenommen hatten und im Festsaal und draussen am Bierstand ausgiebig die Kameradschaft gepflegt worden war, versammelten sich die anwesenden Bläser unter Stabführung von Paul Ryser und Josef Schager zum Schlusschor. Zwischen den mächtigen Klängen in «Es» und «B» rief Domherr und Hubertusritter Joseph Grossrieder zu einer kurzen Besinnung auf, unterstrich den Wert des Jagdhornbrauchtums und erinnerte an die Legende vom heiligen Hubertus, der in alten Darstellungen sakraler Kunst mit dem Horn dargestellt erscheint. Zu Ehren von E. Gerber (Heitenried), der aus dem Verbandsvorstand ausscheidet, und als Dank für die ausrichtende Bläsergruppe spielte der Gesamtchor schliesslich den von E. Aregger komponierten «Jäger von Schwarzsee». Mit «Jägers Abschied» und «Auf Wiedersehen» ging ein Fest zu Ende, das für die Teilnehmer unvergesslich bleiben wird.

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