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«Ein bewusster Umgang mit dem Fleischkonsum ist wichtig»

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Es gibt immer mehr Leute, die auf den Konsum von Fleisch verzichten oder ihn stark reduzieren. So auch der Student Gregor. Er ist aus ökologischen Gründen seit vielen Jahren sogenannter Flexitarier. Er ernährt sich normalerweise vegetarisch und isst nur im Ausnahmefall Fleisch.

Gregor, wieso bist du Flexitarier und nicht reiner Vegetarier oder Veganer?

Ich möchte mich ganzheitlich, regional und möglichst ökologisch ernähren. Fleischproduktion ist stark mit der Milchproduktion verbunden. Eine Kuh kriegt ihr Kalb, dann gibt sie eine Zeit lang Milch, und ab einem gewissen Zeitpunkt muss sie ein neues Kalb zur Welt bringen, um wieder Milch erzeugen zu können. Ein Vegetarier hat durch seinen Milchkonsum indirekt auch Einfluss auf die Fleischproduktion. Veganer sind hier konsequenter, aber auch hier muss man aufpassen, dass man keine Produkte konsumiert, die von weit her in die Schweiz importiert werden: Ökologisch gesehen darf der lange Transportweg nicht vernachlässigt werden. Ich bin überzeugt, dass es möglich ist, eine nachhaltige Milchwirtschaft mit der Verwertung des Fleischs in der Schweiz aufbauen zu können, dazu muss aber die Bevölkerung ihr Essverhalten drastisch ändern.

Wie entscheidest du, wann du Fleisch isst und wann nicht?

Das hängt bis zu einem gewissen Masse auch von einem Lustprinzip ab, aber jedes Mal, wenn ich Fleisch konsumiere, bin ich mir dessen bewusst. Wichtig ist für mich zu wissen, um was für Fleisch es sich handelt und woher es stammt. Flexitarismus bedeutet für mich also ein bewusster Umgang mit dem Fleischkonsum.

Wann und wieso hast du begonnen, dich so zu ernähren?

Ich bin fast vegetarisch aufgewachsen und so erzogen worden. Ich pflege diesen Ernährungsstil also schon mein Leben lang. Ich finde es wichtig, dass jeder seine Ernährung stetig hinterfragt und abwägt.

Beeinflussen dein Ernährungsstil und die ökologische Denkweise deinen Alltag stark?

Ja, sicher beeinflusst es meinen Alltag! Es beeinflusst schon bloss mein Einkaufverhalten – was im Einkaufswagen landet und was nicht – oder die Entscheidung, wohin ich in die Ferien gehe. Aber ich empfinde es nicht als einschränkend. In der heutigen modernen Welt haben wir so viele Möglichkeiten, da ist es sogar fast ein wenig erleichternd, wenn man aus weniger auswählen darf. Schliesslich muss sich jeder selbst bewusst sein, was er konsumiert, insbesondere bei einem so wertvollen Lebensmittel wie Fleisch.

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