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Ein Blick hinter die Kulissen

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Was braucht es eigentlich, bis eine Theatertruppe aus der Schweiz oder aus dem Ausland bei «Theater in Freiburg» auf der Bühne steht? Diese und andere Fragen stellten ihm Zuschauerinnen und Zuschauer immer wieder, so Präsident Franz Baeriswyl. Den FN hat er die Antworten auf die «häufig gestellten Fragen» gegeben.

Wie wählt «Theater in Freiburg» seine Stücke aus?

Bei den deutschen und österreichischen Tournee-Theatern wie dem Eurostudio Landgraf haben wir Ver­trauenspersonen, die unsere Ansprüche kennen und uns beraten. Wenn es geht, warten wir auf eine Reprise, damit wir die Kritiken der erstjährigen Aufführung kennen. In der Schweiz haben wir das Theater Orchester Biel Solothurn (TOBS), das Theater Kanton Zürich und nun erstmals das Theater Überland aus Langenthal als Partner. Das Theater Kanton Zürich und Überland bieten ihre Stücke über mehrere Spielzeiten an, so dass wir im Vorfeld eine Aufführung besuchen können. TOBS produziert jeweils nur für eine Spielzeit. Da lassen wir uns ebenfalls beraten, weil wir die Stücke vor der Produktion einkaufen müssen und sie vorher nicht sehen können. Ruedi Ebneter, der in unserem Vorstand verantwortlich ist für die Bühnenkontakte und Verträge, macht uns Vorschläge; die definitive Auswahl trifft der ganze Vorstand.

Wie entsteht das Programmheft?

Unser Vorstandsmitglied Karl Fäh schreibt die Texte für das Programmheft und bemüht sich um Fotos. Weiter gilt es, Inserenten und Sponsoren zu finden. Die Arbeit mit der Druckerei bis zum Gut zum Druck erfordert höchste Präzision – das ist Arbeit für den Präsidenten.

Wie geht das mit der Werbung?

Da gibt es zum einen die redaktionelle Werbung, betreut von Irmgard Lehmann. Sie versorgt die Redaktionen mit Material für Vorberichte. Zum anderen gibt es die Reklame in Presse und Radio, für die Mirjam Schmid verantwortlich ist. Für die Radio-Werbung muss jede Sendesekunde geplant und im Rahmen des Budgets gehalten werden. Jedes Zeitungs­inserat muss entworfen und geschaltet werden. Je nach Stück gilt es, die Werbung zu intensivieren oder zu reduzieren. Nathalie Fontana-Baeriswyl kümmert sich um unseren Facebook-Auftritt, und Karl Fäh verantwortet die Internet-Seite.

Was passiert, wenn die Truppen nach Freiburg kommen?

Schon im Vorfeld gilt es, die Hotelunterkünfte zu organisieren. Am Nachmittag der Aufführung übernehmen die Vorstandsmitglieder abwechslungsweise den «Küchendienst» im Equilibre: Wir bereiten ein Zvieri für die Truppe vor und räumen nach der Aufführung alles wieder auf. Dann folgt die Belohnung: ein Bier mit den Schauspielerinnen und Schauspielern.

Wie funktionieren die Finanzen?

Die Abrechnung der abgeschlossenen Spielzeit muss stimmen, das Budget früh genug stehen. Dafür ist unser Kassier Roland Schmidt zuständig. Unabdingbar ist für uns die finan­zielle Unterstützung der Agglomeration Freiburg, der Loterie Romande und des Kantons. Ohne sie wäre jedes Theaterticket ungefähr doppelt so teuer. Sogar die Steuerbehörden schauen uns zu, wenn auch nicht unbedingt im Theatersaal: Sie interessieren sich für die Gagen der ausländischen Schauspieler, die der Quellensteuer unterliegen.

Wie läuft der Kontakt mit dem Publikum?

Die Abonnentinnen und Abonnenten der abgeschlossenen Spielzeit werden für die Abonnementserneuerung animiert. Irène und Franz Baeriswyl kümmern sich um die Datenbank und sichern den rechtzeitigen Versand. Schulen, Gemeindeverwaltungen und öffentliche Dienste werden mit den Programmbroschüren bedient. Ein besonderes Publikumssegment sind die Mittelschulen: David Vonlanthen informiert die Lehrpersonen, nimmt die Kollektivbestellungen auf und koordiniert die Theaterbesuche der Schulklassen. Für begehrte Stücke organisieren wir geschlossene Aufführungen. Besonders sorgfältig pflegen wir das Märchenspiel mit der Schüleraufführung am Nachmittag und der Familienaufführung am Abend. Zufriedene Gesichter nach dem Theater sind für uns das schönste Vergelts Gott!

cs

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