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Ein Blick vom Rand des Hexenkessels

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Wer von der obersten Reihe der Nord-Tribüne nach unten blickt, mag von einem Schwindelgefühl erfasst werden. Nicht weil auf der Eisfläche die Gottéron-Profis den Gegner schwindlig spielen, sondern weil die 22 Meter über dem Boden enorm hoch sind. Der Blick schweift über dem Scheitelpunkt des jetzigen Stadiondachs auf die Voralpen und weit hinunter auf die Arbeiter und Maschinen rund um das Freiburger Eisstadion.

Rund ein Jahr nach Beginn der ersten Vorarbeiten hat die Bauherrin und Immobiliengesellschaft L’Antre AG gestern zu einer Baustellenbesichtigung der zukünftigen Heimstätte des HC Freiburg-Got­téron geladen. Der Rohbau um das jetzige Eisstadion herum ist derzeit in vollem Gang. Bereits gut sichtbar sind die Konturen des künftigen Haupteingangbereichs stadtseitig, zwei gegenübergesetzte Eckpunkte mit den charakteristischen Wendeltreppen, die neuen Sponsoren-Logen oberhalb der bestehenden Boxen sowie das obere Niveau der neuen Sitzplatz-Tribüne Nord.

Mehrkosten wegen Baugrund

«Wir sind voll im Zeitplan», sagte Alain Winkel vom Bauunternehmen Implenia. «Es sind keine grösseren Probleme aufgetreten.» Einzig die schlechte Qualität des Baugrunds machte zusätzliche Stabilisierungsarbeiten notwendig, was gemäss Albert Michel, Verwaltungsratspräsident der L’Antre AG, Mehrkosten von rund 3 Millionen Franken zur Folge hat. Total sind für die Arbeiten 260 Pfeiler von einem Meter Durchmesser 22  Meter in den Boden getrieben worden.

Eine besondere Herausfor­derung stellt gemäss Alain Winkel der Spielbetrieb dar, der während der Bauarbeiten weitergeht. Der Mehraufwand dafür kostet gemäss Albert Michel insgesamt 3 Millionen Franken. Bei jedem Heimspiel muss die Baustelle so hergerichtet werden, dass für den Zuschauerfluss keine Beeinträchtigung besteht. Die Fluchtwege müssen gewährleistet sein, und bei den asphaltierten Zugangswegen darf kein Stein liegen, der von Zuschauern ins Stadion mitgenommen werden könnte.

Im September 2020 bereit

Selbst ein möglichst weiter Weg in den diesjährigen Play-offs ist im Bauplan einberechnet. Schlechtestmöglicher Fall für die Bauverantwortlichen wäre ein siebtes Spiel in den Auf-Abstiegs-Playouts. Viel mehr Sorgen würde dieses Szenario aber Gottéron selber bereiten.

In Kürze beginnen die Arbeiten zu weiteren Rundaufgängen, und kurz nach Saisonschluss wird das bisherige gewölbte Dach durch ein 82 mal 106 Meter grosses Flachdach ersetzt. Die nächste Saison findet bereits unter dem neuen Dach statt, die Zuschauerränge bleiben aber noch eine Spielzeit wie bisher. Einzig die neuen Sponsoren-Logen werden auf nächste Saison hin schon in Betrieb sei. Das erste Bully in der fertig eingerichteten neuen Eishalle erfolgt zum Saisonstart im September 2020.

Zahlen und Fakten

80 Prozent der Arbeiten vergeben

95 Millionen Franken sind die geplanten Kosten für die neue Eishalle St. Leonhard, die über die bestehende FKB-Arena gebaut wird. Die Finanzierung des Projekts ist zu 93 Prozent abgeschlossen, 80 Prozent aller Arbeiten sind ver­geben. Neben der Stadt, dem Kanton und drei Pfeilern der Frei­burger Wirtschaft tragen Private rund die Hälfte der Kosten. In der neuen Eishalle sind 8500 Plätze vorgesehen, darunter 2200 Stehplätze. Die Restaurationsbetriebe bieten 900 Plätze an. Die Miete für den HC Freiburg-Gottéron soll nicht mehr als 2 Millionen Franken betragen.

uh

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