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Ein breites Spektrum sakraler Musik

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Ab morgen Samstag präsentieren 12 000 Mitwirkende an den 36 Cantars-Tagen in 25 Orten 440 sakrale Konzerte, Lesungen, Kabarettaufführungen, Referate und weitere Veranstaltungen. Für die Organisatoren des Anlasses im Sensebezirk vom 2. Mai heisst dies: Endspurt. «Wir sind gut drin», zieht OK-Präsidentin Simone Cotting eine Bilanz der Vorbereitungen. Eine der grössten Herausforderungen sei die Suche nach Sponsoren gewesen. Sie ist sehr erfreut, dass die meisten Sensler Pfarreien das Kirchenklangfest mit einem Beitrag unterstützen. Das Budget beläuft sich auf knapp 70 000 Franken inklusive etwa 20 000 Franken Eigenleistungen. Der Rest des Aufwandes wird über die Teilnehmerbeiträge und Eintritte finanziert.

Zwölf Stunden nonstop

Das Detailprogramm steht und klingt vielversprechend: Sobald am 2. Mai um 12 Uhr mittags die Kirchenglocken verklungen sind, gibt es einen kurzen Eröffnungsakt, an dem Ständerat Urs Schwaller ein Grusswort an die Anwesenden richtet. Er ist einer der vielen Botschafter, die das schweizerische Komitee für den Anlass gewinnen konnte (siehe Kasten). Zwölf Stunden lang–bis um Mitternacht–sind in der Pfarrkirche Tafers 19 Programme zu hören. Jede Darbietung dauert rund 40 Minuten. Es war den Auftretenden selbst überlassen, das Programm zusammenzustellen. Simone Cotting freut es, dass die meisten speziell für diesen Anlass neue Werke einstudiert haben. «Dem Zuhörer wird das ganze Spektrum sakraler Musik geboten – es hat junge und ältere Sängerinnen und Sänger dabei, Kinder und Jugendliche, reformierte, katholische, deutsch- und französischsprachige. Sie kommen aus Freiburg, Estavayer, Deutschfreiburg und Kestenholz», sagt sie. Stilmässig reicht die Bandbreite von Gospel bis Mozart, von Barock bis zu englischer Kirchenmusik aus dem 21. Jahrhundert und von Brassmusik bis zu Orgelklängen.

Rund um die Kirche

Das Organisationskomitee unter dem Patronat des Cäcilienverbandes Deutschfreiburg ist jetzt noch daran, logistische Details zu klären und den Einsatz der rund 60 freiwilligen Helferinnen und Helfer zu koordinieren. Diese werden etwa dafür sorgen, dass die auftretenden Chöre vom Einsingen im Primarschulhaus rechtzeitig beim Auftritt in der Kirche sind. In Zelten neben der Kirche wird eine Art Garderobe eingerichtet. Das OK wird auch Räumlichkeiten des Oberamts und des Museums in Anspruch nehmen.

Nicht so leicht einzuschätzen ist der Aufmarsch des Publikums. Wer einen Tagespass für 45 Franken (im Vorverkauf) löst, kann damit theoretisch zwölf Stunden lang alle Auftritte mitverfolgen. Die Einzelbillette kosten 15 Franken. «Die meisten Zuschauer werden wohl zwischen zwei und vier Auftritten verfolgen», nimmt Simone Cotting an. So wird auf den rund 400 Sitzplätzen ein stetes Kommen und Gehen sein. Eine Festwirtschaft wird für das leibliche Wohl sorgen. Zudem ist das OK mit dem Gasthof St. Martin in Kontakt: Dort wird während des Anlasses ein «Cantars-Menü» serviert.

Rosa Engel

Die Eintritte sind fester Bestandteil des Budgets. Deshalb rührt das OK derzeit eifrig die Werbetrommel. Es werde langsam bekannt, dass diese auffallend rosaroten Plakate mit den beiden pausbackigen Barockengeln für Cantars stehen, sagt Simone Cotting. Zur Einstimmung auf Cantars in Tafers findet am Freitag, 17. April, um 20 Uhr ein vom Bischofsvikariat und den Fachstellen organisierter Anlass in der Kirche St. Paul im Schönberg statt: Ivo Zurkinden spielt an der Orgel und Roland Mülhauser erzählt Mundartgeschichten.

Botschafter: Musik verbindet Menschen

H undert Persönlichkeiten aus Politik, Kirche und Kultur haben sich als Botschafter für Cantars 2015 zur Verfügung gestellt und erzählen von ihrem Bezug zur Musik.

• Sina, Musikerin: «Musik ist deshalb so wertvoll, weil sie die Sprache ist, die jeder versteht. Und nicht lügt. Was gibt es also Ehrlicheres und Schöneres, als miteinander zu singen. Ich wünsche Cantars, dass es bewegt und berührt.»

• Urs Schwaller, Ständerat: «Noch nie waren die Kommunikationsmittel so schnell und so vielfältig, aber noch nie war die Distanz zwischen den Menschen so gross. Das Cantars-Kirchenklangfest ist eine Chance, diese Distanz zwischen Menschen, Kulturen und Generationen etwas zu verkleinern.»

• Jacqueline Keune, Theologin, Luzern: «Ob studiert oder angelernt, ob dickes Bankkonto oder Ebbe im Portemonnaie, ob aus dem Ämmitau oder aus Eritrea, ob noch grün hinter den Ohren oder schon ziemlich reif, ob 90-60-90 oder 30 Kilo zu viel: egal, komplett egal beim Singen. Auch darum liebe ich es. Weil es uns als Menschen verbindet. Und weil es so ein freies und befreiendes, so ein aufrechtes und aufrichtendes Tun ist.»

• Hugo Fasel, Direktor Caritas Schweiz: «Kirche braucht Öffentlichkeit. Das Kirchenklangfest Cantars leistet einen wichtigen Beitrag zum Zusammenhalt unserer vielfältigen Gesellschaft.»

• Mario Slongo, ehem. DRS-1-Wetterfrosch: «Ein Ton bleibt eintönig. Viele Töne werden zu Musik. Ein Dank an alle, die in Cantars 2015 diese Töne zu einem Klangfest formen.» im

Weitere Infos: www.cantars.org

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