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Ein Café für die Schüler der OS Tafers

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Wo man sich vor kurzem noch am Freitagabend zum Ausgang traf, herrscht nun eine gemütliche Gesprächs- und Arbeitsatmosphäre. Im Rahmen des Projekts «Upgrade Rümli», das die Aufwertung des Jugendtreffs beim Asta-Platz in Tafers vorsieht, sind in den drei Containern der Jugendarbeit neu ein Café und Arbeitsplätze für die Teenager entstanden. Nach der heutigen Eröffnung können sich dort die Jugendlichen am Donnerstag nach der Schule zu einer Tasse Kaffee oder Tee treffen.

Kurz vor der Eröffnung wird im neuen Jugendcafé in Tafers aber noch der letzte Feinschliff angebracht. Mitten im neuen Raum knien die Schülerinnen Céline Waeber und Michèle Bongart aus Alterswil auf dem Boden und setzen einen Kronleuchter zusammen, der später das Café erleuchten soll.

Junge Projektleiter

Gemeinsam mit anderen Schülerinnen und Schülern haben sie am Umbau-Projekt mitgearbeitet. «Wir durften selber darüber entscheiden, wie das Café aussehen soll und wie wir es einrichten möchten», erklärt Céline Waeber gegenüber den FN. Unterstützt von den beiden Jugendarbeitern Nina Hausammann und Christoph Oesch veranstalteten die Jugendlichen dafür Sitzungen, in denen sie gemeinsam die Details zur Planung des neuen Raumes ausdiskutierten. «Elegant und mit dem gewissen Etwas. So haben wir uns das Café vorgestellt», fügt Céline Waeber an. Deshalb entschieden sie sich für eine dunkle Wandfarbe mit silbernen Akzenten und den Kronleuchtern. Das gewisse Etwas malt der 15-jährige Bujar Zenuni aus St. Antoni gerade an eine der Wände an der Längsseite des Cafés: Ein Fenster mit Blick auf einen Sonnenuntergang in der Karibik ziert neu die zuvor kahle Wand.

Neue Raumaufteilung

Im separaten Raum, wo sich vorher das Büro der Jugendarbeiter der Jugendarbeit Sense Mitte befand, haben die Teenager nun einen ruhigen Ort, um ihre Hausaufgaben zu erledigen oder Bewerbungen zu schreiben. Die Jugendarbeiter selber sind in die Nähe des Eingangs gezogen und sind jeweils vor Ort, wenn das Jugendcafé geöffnet ist. «So sind wir näher am Geschehen und können noch besser auf Anliegen der Jugendlichen eingehen», sagt Christoph Oesch.

Feiern kann die Jugend von Tafers, Alterswil, Heitenried, St. Ursen, St. Antoni aber immer noch. Innerhalb des Projekts «Upgrade Rümli», das durch die Trägergemeinden der Jugendarbeit Sense Mitte (Alterswil, Heitenried, St. Antoni, St. Ursen, und Tafers), den Kanton Freiburg sowie das Migros-Kulturprozent finanziert wird, bezog der Jugendtreff im alten Wäschereihäuschen nebenan Stellung. Nach dem Auszug des Vormieters hat die Gemeinde das Gebäude der Jugendarbeit zur Verfügung gestellt. «Wir waren vom Platz her am Limit, da kam dieses Angebot gerade recht», erklärt Nina Hausammann. Obwohl im «Rümli» bereits wieder gefeiert wird, ist das Interieur noch nicht ganz komplett. Neben der Bar und der Küchenzeile, die bereits eingebaut sind, will Christoph Oesch bis im Herbst noch eine neue Musik- und Lichtanlage installieren.

«Grösser und einladender»

Céline Waeber und Michèle Bongart sind aber schon jetzt von den neuen Räumlichkeiten überzeugt: «Das Rümli ist grösser und einladender geworden. Im Jugendcafé können wir uns zudem unterhalten oder auch Gruppenarbeiten erledigen.» Das ziehe in Zukunft auch mehr Schülerinnen und Schüler an. Da sind sich die beiden sicher.

«Elegant und mit dem gewissen Etwas. So haben wir uns das Café vorgestellt.»

Céline Waeber

Jugendliche im Jugendcafé Tafers

Fakten

Jugendcafé in Tafers: offen am Donnerstag

Das Jugendcafé ist während der Schulzeit jeweils am Donnerstag von 15 bis 18 Uhr geöffnet, der Jugendtreff immer am Freitag von 19 bis 22 Uhr. An Feiertagen und während den Ferien sind das Büro der Jugendarbeiter, das Jugendcafé und der Jugendtreff geschlossen.lp

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