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Ein Chor verabschiedet sich

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Fast ein halbes Jahrhundert lang war der Choeur des XVI ein fester Bestandteil der Freiburger Chorlandschaft. André Ducret hat den gemischten Laienchor 1970 gegründet und ihn 47  Jahre lang dirigiert. 2017 entschied der Chor, sich wegen Nachwuchsproblemen aufzulösen. «Ich selber hätte gerne weitergemacht», sagt Ducret dazu gegenüber den FN. Er räumt aber ein, dass es schwierig geworden sei, Sängerinnen und Sänger zu finden, die bereit seien, sich dauerhaft in einem Chor zu engagieren und regelmässig an wöchentlichen Proben teilzunehmen. «Die Agenden der Leute sind voll, und die Jungen engagieren sich heute lieber für zeitlich begrenzte Projekte.»

Angefangen hat der Chor einst mit sechzehn Mitgliedern – daher kommt auch der Name, der gleichzeitig auf das 16. Jahrhundert verweist, das in den Anfängen das Repertoire prägte. In den besten Zeiten zählte der Chor über dreissig Sängerinnen und Sänger; zuletzt waren es noch vierzehn. «Damit konnten wir unseren Qualitätsansprüchen nicht mehr genügen», so Dirigent Ducret.

Ein allerletztes Mal haben sich jetzt 36 ehemalige Sängerinnen und Sänger zusammengefunden, um ein grosses Abschiedskonzert auf die Beine zu stellen. Dieses findet morgen Abend in der Kirche von Villars-sur-Glâne statt. «Wir werden uns verabschieden, wie es sich gehört», verspricht Ducret. «Bei den Proben hat die alte Magie jedenfalls sofort wieder funktioniert.»

Das Programm des Abschiedskonzertes zeigt noch einmal die ganze Bandbreite, die der Choeur des XVI über die Jahre entwickelt hat: Es startet mit Werken von Mendelssohn mit Orgelbegleitung, führt über A-cappella-Stücke aus verschiedenen Epochen und endet mit zwei eigens geschriebenen Kreationen, einer von Jean-François Michel und einer von André Ducret selbst.

Kirche Villars-sur-Glâne. Sa., 3. November, 19 Uhr.

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