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Ein Dorfverein für Zumholz?

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Gemeindeversammlungen sind gute Gelegenheiten, damit die Bürgerinnen und Bürger ihre Sorgen und Anregungen anbringen können. An der vorletzten Gemeindeversammlung in Zumholz vor der Fusion mit Plaffeien und Oberschrot schlug Gemeinderat Elmar Zbinden deshalb vor, den Feuerwehrverein, den einzigen Verein von Zumholz, für alle Einwohner zu öffnen und ihn in einen Dorfverein umzuwandeln. Er stelle sich vor, dass dieser Verein dann vor einer Gemeindeversammlung der neuen Gemeinde Plaffeien tagen würde. Somit könnten die Einwohnerinnen und Einwohner von Zumholz ihre Anliegen den zwei Vertretern von Zumholz im neuen Gemeinderat der fusionierten Gemeinde weiterleiten. Der Verein könnte aber natürlich auch Feste und andere Anlässe auf die Beine stellen, wie Vize-Ammann Fritz Zbinden am Donnerstagabend anregte. Er leitete die Gemeindeversammlung anstelle der erkrankten Gemeindepräsidentin Irene Herzog-Streuli. Mehr werden die Bürger an der letzten Gemeindeversammlung im November erfahren. «Es gibt dann aber nichts mehr zu beschliessen, kein Budget», sagte Fritz Zbinden. Er stelle sich deshalb eher vor, ein Fest zu organisieren. Die Idee eines Dorfvereins wurde an der Versammlung gut aufgenommen.

Weniger Kehrichtgebühren

Zbinden teilte den 35 Anwesenden mit, dass der Gemeinderat beschlossen habe, die Gebühren für die Kehrichtmarken ab sofort zu senken. Zumholz habe noch einen Fonds von 30 000 Franken und verlange mehr als die Gemeinden Oberschrot und Plaffeien. So werde die Gebühr eines 35-Liter-Sackes von 2,70 auf 2 Franken, jene eines 60-Liter-Sackes von 4,50 auf 4 Franken, jene eines 110-Liter-Sackes von 7,50 auf 6,50 Franken sowie die Gebühr eines 800- Liter-Containers von 45 auf 40 Franken gesenkt. «Dies gilt, bis die neue Gemeinde Plaffeien ein neues Reglement verabschiedet hat. Das kann noch zwei Jahre dauern», sagte Fritz Zbinden auf die Frage eines Bürgers.

Positive Rechnung

Eine äusserst positive Rechnung 2015 konnte Gemeindekassiererin Nadine Julmy präsentierten. Die Rechnung schliesst mit einem Ertragsüberschuss von 4520 Franken. Es konnten zusätzliche freie Abschreibungen von 97 000 Franken vorgenommen und eine Reserve von 50 000 Franken für Investitionsprojekte gebildet werden. Sie führte das positive Ergebnis vor allem auf höhere Einnahmen aus den Einkommenssteuern der natürlichen Personen zurück. «Wir haben vorsichtig budgetiert», sagte sie. Für diese Einnahmen waren 570 000 Franken vorgesehen, eingenommen wurden aber fast 730 000 Franken. Auch Minderausgaben und Mehrerträge haben laut Julmy zum guten Abschluss beigetragen. «Die Budgets wurden konsequent eingehalten.» Investiert hat Zumholz im vergangenen Jahr rund 270 000 Franken. Die Rechnung wurde einstimmig genehmigt.

 Gemäss Fritz Zbinden steht fest, dass Zumholz bis zur bevorstehenden Fusion vom 1. Januar 2017 keinen neuen genehmigten Ortsplan besitzen wird. «Und bis die neue Gemeinde Plaffeien eine neue Raumplanung hat, kann es noch Jahre dauern», sagte er. Er rief zudem die Versammlung dazu auf, Kandidaten für die Gemeinderatswahlen vom 25. September 2016 zu präsentieren.

 

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