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«Ein echtes soziales Netzwerk»

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«Wir befinden uns derzeit in einer komfortablen Situation» hält Charles Dewarrat, Direktor des Freiburgischen Roten Kreuzes, im Gespräch im Vorfeld zur kommenden Generalversammlung vom Mittwoch fest. «Wir stellen ein Wachstum bei all unseren Aktivitäten fest: Textilien, soziale Aktivitäten, Gesundheit, Migration und Integration sowie Familienhilfe.» Dewarrat erwähnt namentlich das Wachstum bei den mit Senioren verbundenen Aktivitäten. Dies hänge freilich mit der demografischen Alterung der Gesellschaft zusammen.

Auch mit der Jahresrechnung ist Dewarrat zufrieden. Sie weist einen Einnahmenüberschuss von fast 140 000 Franken aus. «Dieser Überschuss entspricht allerdings nur 1,6 Prozent unserer Einnahmen und stellt insofern ein Minimum dar», so Dewarrat. Denn auch für die Zukunft seien weitere Investitionen nötig. 2019 dürften diese alleine im Bezug auf bauliche Massnahmen zwischen 400 000 und 450 000 Franken liegen. «Dies müssen wir aus unseren Reserven finanzieren», sagt der Direktor des Freiburgischen Roten Kreuzes.

Viele Neumitglieder

Beim Mitgliederbestand sei es im letzten Jahr zu einer gewissen Flurbereinigung gekommen. Zwar weise das Freiburgische Rote Kreuz per Ende Dezember mit rund 14 500 Mitgliedern auf dem Papier rund 3000 Mitglieder weniger als im Vorjahr auf. Dies liege aber daran, dass man alle Personen, die seit drei Jahren den Mitgliederbeitrag nicht mehr bezahlt hätten, aus der Mitgliederliste gestrichen habe.

Im Gegenzug habe man sehr viele Neumitglieder gewinnen können, vor allem im Sense- und Seebezirk. Das Freiburgische Rote Kreuz sei für seine Mitglieder weiterhin mehr als eine blosse Organisation, so Dewarrat, «ein echtes soziales Netzwerk», das ungleich realer als jene der Sozialen Medien sei – auch wenn Dewarrat und seine Mitarbeiter Facebook für die Bekanntmachung von Inhalten durchaus gewinnbringend nutzen. «Wir haben gegenwärtig rund 6200 Follower«, so Dewarrat.

Umzug in Düdingen

Zu den wichtigsten Herausforderungen für dieses Jahr gehört die Eröffnung eines neuen Zigzag-Ladens in Payerne, die Ende Mai erfolgt sei. Der Challenge in der Broye sei gewesen, dass man kantonsübergreifend habe arbeiten müssen. In den Sommermonaten werde zudem das Düdinger Ausbildungszentrum umziehen, in ein neues Lokal am Haltaweg, das viel näher beim Bahnhof gelegen sei als der bisherige Standort an der Warpelstrasse. Weiterhin beschäftigen werden das Freiburgische Rote Kreuz die Sprachkurse für Flüchtlinge, für welche die Organisation laut Dewarrat eine nahezu generalstabsmässige, professionelle Struktur auf die Beine gestellt hat.

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