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Ein Eichenkreuz auf dem Chörblispitz

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Autor: walter buchs

Am 18. Oktober 1937 hat die Jungmannschaft von Jaun das erste Kreuz auf dem 2102 Meter über Meer gelegenen Chörblispitz errichtet. Dies geht aus verschiedenen Quellen hervor, wie in den «Deutschfreiburger Beiträgen zur Heimatkunde», 55. Jahrgang 1988, berichtet wird.

Zimmermann Hermann Schuwey aus Im Fang schnitzte den Längs- und den Querbalken aus Lärche, die dann von 15 Jungmännern über eine Höhendifferenz von über 1000 Metern auf den Gipfel getragen wurden. Die Segnung nahm Ortspfarrer Humbert J. Brülhart vor, der sich gerne auch als «Eremit an der Chörblifluh» bezeichnete.

Zwei Mal ersetzt

Am 1. Juli 1958 trugen die Mitglieder der Jungmannschaft von Jaun ein aus Arvenholz gefertigtes neues Kreuz auf den Gipfel. Es ersetzte das erste, das der Witterung zum Opfer gefallen war. Dieses zweite Kreuz wurde vom damaligen Vikar und späteren Pfarrer Josef Krattinger gesegnet.

Auch dieses Kreuz musste wiederum zwanzig Jahre später ersetzt werden. Am 9. September 1978 trugen Mitglieder der Jubla Tafers ein wuchtiges, 230 Kilogramm schweres Eichenkreuz auf den Chörblispitz. Es wurde vom damaligen Vikar und heutigen Dekan Niklaus Kessler gesegnet. Dieses dritte Kreuz, auf einem festen Fundament verankert und mit einem Blitzableiter versehen, präsentiert sich in einem guten Zustand. Unten ist eine Metall-Plakette angebracht mit der Inschrift «Jugendgottesdienst Tafers 78».

Messstation

Seit nun bald sechs Jahren steht wenige Meter östlich des Kreuzes ein Mast mit Mess- und Relaisinstrumenten. Diese gehören zum Messnetz des Schnee- und Lawinenforschungsinstituts Weissfluhjoch Davos, wie es über 70 weitere in der Schweiz gibt.

Der kürzeste und einfachste Weg, den Chörblispitz zu besteigen, erfolgt ab der Alp Brunn, kurz unterhalb des Euschelspasses auf der Seite von Jaun gelegen. Ein gut sichtbarer, aber nicht markierter Bergweg führt über die Alp Chörbli auf den Gipfel. Die Höhendifferenz beträgt knapp 700 Meter. Für geübte, schwindelfreie Bergler gibt es weitere Aufstiegsmöglichkeiten über den Westgrat von der Combi-Gabel kommend oder über den Nordgrat (Überquerung von der Fochsenfluh her).

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