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Ein eingespieltes Team in der Küche und im Service

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: karin aebischer

Charmey Um vier Uhr morgens ist für die 71-jährige Emerith Clément Tagwacht. Sie muss den Holzherd in der Küche der Alphütte «Steinige Rippa» einheizen, damit um fünf Uhr das Morgenessen auf dem Tisch steht. Denn bereits um zehn nach fünf fährt Joseph Clément mit der Milch in die Käserei nach Plasselb. Ist er zurück, wartet einiges an Arbeit auf den 69-Jährigen. Nach dem Stallputzen und dem Milchgeschirrwaschen bleibt ihm manchmal noch Zeit, um Holz zu spalten, bevor die ersten Wanderer Halt auf der grossen Terrasse der Alphütte machen.

Währenddessen ist seine Frau Emerith mit den Vorbereitungen in der Küche beschäftigt. Sie erzählt, dass sie schon seit 60 Jahren «z’Bärg» geht und sich jeden Frühling erneut darauf freut. Für ihre Gäste kocht sie Schweinswürste, bereitet Käseteller vor oder Desserts wie Meringues mit Bergrahm. Auf Vorbestellung werden auch ganze Schinken gekocht, dies in einem Hafen vor der Hütte.

«Ist das Wetter gut, haben wir viel Betrieb», sagt Joseph Clément. Zur Unterstützung kämen am Wochenende jeweils die Tochter und die Schwiegertochter auf die Alp. Der Sohn, der tagsüber in einer Sägerei arbeitet, übernimmt abends das Melken. «Und wenn das Wetter schlecht ist, dann kommt niemand», so Emerith Clément. Doch das mache ihr überhaupt nichts aus. Sie könne sich auch ohne Radio und Fernseher gut die Zeit vertreiben. Zum Beispiel mit Stricken. Und wenn zwischendurch Jodler vorbeischauen, sei auch für die musikalische Unterhaltung gesorgt.

Emerith und Joseph Clément, die im Winter in St. Silvester zu Hause sind, haben sich an das Wirten ohne Strom gewöhnt. «Vor 15 Jahren gab es Bestrebungen, das Stromnetz bis hierhin zu ziehen. Doch das hätte 20 000 Franken gekostet und so wurde das Projekt wieder auf Eis gelegt», erzählt er.

Nach einem langen Arbeitstag gehen die beiden abends gegen halb acht Uhr ins Bett. «So spät kommen meist keine Gäste mehr», so die 71-Jährige. Früher sei dies anders gewesen. Da seien die Gäste abends mit dem Auto hinaufgefahren, hätten viel Schnaps und Wein getrunken, seien dann wieder hinuntergefahren und hätten so manchen Unfall verursacht. «Das gibt es heute nicht mehr», sagt Emerith Clément.

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