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Ein Einsiedler erzählt aus seinem Leben

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Herzliche Geburtstagsfeier für Camille Egger

Eröffnet wurde die Geburtstagsfeier mit einem Gottesdienst in der Magdalena-Einsiedelei in Räsch, dem langjährigen Wirkungsort des Jubilars Camille Egger. P. Franz Aregger dankte ihm für seine guten Taten; vor allem für jene, die er während Jahren für seine geliebte Einsiedelei vollbracht hat. Die Messe wurde mit Liedern des Jodlerclubs «Senslergruess» umrahmt, dessen Ehrenmitglied Camille Egger ist. Die anschliessende Feier in Garmiswil, unter der Leitung von TafelmajorToni Hofstetter, wurde musikalisch umrahmt vom «Senslergruess» und dem Einmann-Orchester Paul Brülhart, einem langjährigen Freund des Jubilars.

Auch der Jubilar selbst trat ans Mikrofon und erzählte aus seinem bewegten Leben. Camille Egger wurde 1910 in Olten geboren und zog schon bald mit den Eltern nach Basel. Als Neunjähriger verlor er beide Eltern durch Krankheit, und das Waisenkind wurde in den Heimatkanton, nach Freiburg, abgeschoben. Er kam ins damalige Waisenhaus St. Wolfgang. Von dort aus entdeckte er die Einsiedelei in Räsch. Schon als 12-Jähriger hatte er die Gewissheit, dass er einmal dort wohnen werde. Nach der Schule absolvierte er in Rheinfelden eine Gärtnerlehre und trat dann im Kloster Engelberg bei Bruder Alois seine erste Stelle an. Nach der Rekrutenschule in Liestal verschlug es ihn für zehn Jahre nach Genf.
Da es aber schwierig war, Arbeit zu finden, kehrte er nach Düdingen zurück. Trotz der harten Zeiten gab es immer wieder Lichtblicke, die ihm halfen, die schwierige Situation zu meistern. Am 27. April 1941 zog er in die Magdalena-Einsiedelei, wo er mit zwei Unterbrüchen sein Leben verbrachte.
In einem Kurzporträt, zusammengestellt von Sandra Schmutz, konnten die Gäste die Lebensschilderung des Jubilars auch anhand von Bildern nachvollziehen. Mit Applaus erkoren sie ihn zum «Mister 2000».

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