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Ein Energiespieler und Bandenhobler

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Autor: Frank Stettler

Fällt im Bezug auf das Schweizer Eishockey der Name Lindemann, so denkt man in erster Linie an Legende Guido Lindemann. Der 54-Jährige führte in den 70er- und 80er-Jahren den EHC Arosa zu zwei Meistertiteln und war 1982 der letzte Schweizer Topskorer der NLA. Nicht verwunderlich also, dass seine beiden Söhne ebenfalls den Weg des Eishockey-Professionals eingeschlagen haben. Während der ältere, der 30-jährige Sven, bei den Kloten Flyers schon so gut wie zum Inventar gehört, konnte sich der bald 27-jährige Kim noch nicht in der höchsten Spielklasse etablieren.

Ein Leben von Tag zu Tag

Vom jetzigen 1.-Ligisten Arosa wechselte Kim Lindemann in der Saison 01/02 zu den GCK Lions in die Nationalliga B. Die folgenden Jahre konnte der Stürmer immer wieder beim Partnerteam ZSC Lions Nationalliga-A-Luft schnuppern. In der Saison 07/08 absolvierte er schliesslich 39 Partien für die Zürcher (2 Tore/4 Assists). Im vergangenen Jahr wurde Lindemann an Rapperswil-Jona abgegeben. Durchsetzen konnte sich der gelernte Hotel- und Gastrofachmann bei den Lakers aber nicht. Sein auf einen Monat befristeter Vertrag (8 Spiele, 1 Assist) wurde nicht mehr velängert. «Mit der Rückkehr von Walser wurde ich überzählig», sagt Lindemann, dessen Glück nun ist, dass bei Gottéron aufgrund der Verletzten ein Defizit an Stürmern herrscht. «Es ist lässig, dass ich hier für vorerst fünf Spiele die Chance bekomme, zu zeigen, was ich kann.» Nur zu gerne hätten sich diverse NLB-Teams die Dienste Lindemanns gesichert, «aber mein Ziel ist die Nationalliga A».

Ehrlicher Handwerker

Damit entschied sich Lindemann gegen eine gewisse Stabilität und für eine weiterhin ungewisse Zukunft. «Sicher ist es schwer, von Tag zu Tag zu leben. Aber jetzt ist es halt so. Es hat bestimmt jeder schon Ähnliches erlebt.» So weiss Lindemann – der in Zürich-Örlikon wohnt – etwa noch nicht, wo er in den kommenden Tagen unterkommt. «Ob Hotel oder Kollegen, es wird sich schon was ergeben.»

Was von Bandenhobler Kim Lindemann nicht zu erwarten ist, sind Skorerpunkte en masse. Dafür ehrliches Handwerk. «Ich versuche mit Härte, Emotionen und gutem Forechecking meinen Beitrag zu leisten», beschreibt er sein Spiel. Für eine Mannschaft wie Gottéron, die momentan zuweilen leicht lethargisch wirkt, sind dies sicher nicht die schlechtesten Attribute.

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