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Ein Engelhard, der die Soli nicht kennt

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: URS HAENNI

Wenn das Schweizer Fernsehen am Drehen ist, dann gerät die Chronologie bisweilen etwas durcheinander. So begrüsste Moderator Nik Hartmann am vergangenen Samstag zwei Kandidaten auf dem Kiesplatz vor dem Murtner Berntor, doch in Tat und Wahrheit haben die beiden schon gegeneinander gespielt, und der eine führt mit 100 zu 50 Punkten.

Tatsächlich war das Aufnahmeteam von SF 1 bereits seit Donnerstag in Murten am Drehen, filmte ein Stedtliporträt zum Teil aus der Luft, liess die Donna Muratum vor der Kamera auftreten und eben die beiden Kandidaten bereits gegeneinander spielen.

Am Samstag wurden schliesslich für die Sendung «SF bi de Lüt – Heimspiel» noch jene Szenen gedreht, für die es Publikum brauchte: die Anmoderation von Nik Hartmann, die Vorstellung der Kandidaten, das Duell gegen den Orts-Champion und die Preisübergabe.

Wer bei den Dreharbeiten für die Fernsehsendung vor Ort war, brauchte einiges an Vorstellungsvermögen für ein Bild, wie dann die Sendung am 12. September schliesslich aussehen wird. Moderator Hartmann half dabei mit einigen Erklärungen nach.

Die Begrüssung der Kandidaten – Klappe 44

Vieles, was in der Sendung dann spontan rüberkommen wird, ist in Tat und Wahrheit inszeniert. So musste das Murtner Publikum seinen Standort vor dem Berntor immer wieder um ein paar Meter verschieben, damit die Kameraeinstellungen der einzelnen Szenen sich immer wieder ein bisschen abwechseln.

Auch wurde das, was in der Sendung wie aus einem Guss aussieht, häufig wiederholt, leicht abgeändert und in verschiedenen Versionen probiert. So schlägt die Regieassistentin bei der Präsentation der beiden Kandidaten bereits zum 44. Mal ihre Klappe zu.

Kandidaten leisten Murten Tourismus Dienste

Die beiden Kandidaten mussten gemäss dem Konzept der Sendung einen typischen Murtner Namen tragen. Das Schweizer Fernsehen wurde dabei bei einem Engelhard in der Region Winterthur und einem Friolet aus dem St.-Galler Rheintal fündig. Andreas Engelhard und Michel Friolet leisteten dabei Murten Tourismus prächtige Dienste und bezeichneten vor laufender Kamera Murten als schönsten Ort der Schweiz. Ansonsten aber hält sich ihr Verhältnis zum Heimatort in Grenzen. Während Friolet Murten immerhin noch aus den Zeiten mit seinen Grosseltern kennt, wusste Engelhard nicht einmal, was die Solennität ist.

«SF bi de Lüt – Heimspiel» konnte in dieser Beziehung etwas Nachhilfeunterricht bieten. Der siegreiche der beiden Kandidaten durfte nämlich zur Verdoppelung des Gewinns gegen einen Lokalmatadoren im Armbrustschiessen antreten. Dieser war niemand Geringerer als Matthias Spring, amtierender Schützenkönig des Armbrustschiessens der letzten Solennität.

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