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Ein etwas anderes Einkaufszentrum

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: Pascal Jäggi

Die Fakten klingen ausgesprochen gut. 100 Arbeitsplätze generiert der neuste Ableger des Grossmarktes Aligro ab November in Matran. Am Standort bei der Autobahnausfahrt wird nicht ein völlig neues Gebäude hingeklotzt, die bestehende ehemalige Falma-Fabrik wird vielmehr in den Bau integriert. Auf rund 9500 Quadratmetern wird in Zukunft verkauft. Im Obergeschoss des bestehenden Gebäudes vermietet Aligro die Büros, bereits gibt es Abnehmer. Und das erwartete Verkehrsaufkommen, 2200 Bewegungen pro Tag, ist nicht so gross, dass der Kanton sein Veto eingelegt hätte.

Andere Kundschaft

In einer Gegend, die gut bestückt ist mit Einkaufszentren (Coop, Migros), hat Dominique Demaurex, der mit seinem Bruder Etienne die Firma führt, keine Angst vor Konkurrenz. «Wir richten uns speziell an Grosskunden, vor allem aus der Gastronomie», erklärt er an der Grundsteinlegung. Rund 90 Prozent der Kunden sind etwa Restaurants, Hotels, Heime oder die Schweizer Armee. Eher ein Konkurrent ist der Deutschschweizer Grosshändler Prodega, der in Givisiez ein Geschäft betreibt. «Es hat genug Platz für beide», meint Demaurex gelassen. Er weiss, wovon er spricht, denn im waadtländischen Chavannes-près-Renens, wo sich Aligro zuerst platziert hatte, kam später ein Prodega-Ableger dazu.

Mit dem neuen Laden hofft Aligro ab November auch auf Kundschaft von der anderen Seite der Saane. «Bei der Auswahl unserer Mitarbeiter legen wir Wert auf Zweisprachigkeit», erklärt Dominique Demaurex. Diese würden im Übrigen «etwas besser» bezahlt als etwa bei Coop oder Migros. Als Grund nennt Demaurex die intensivere Kundenbetreuung.

Ein Wermutstropfen bleibt für das Waadtländer Unternehmen. Der Bau eines Administrations-Gebäudes wurde nicht bewilligt. In diesem Fall spielte das Verkehrsaufkommen eine Rolle. «Wenn der Kreisel bei der Autobahnausfahrt erneuert wird, dürfen wir bauen», sagt Demaurex. Das wäre frühestens 2016.

Schluss mit Einkaufszentren

Bis die Bewilligung für den Bau erteilt wurde, dauerte es zwei Jahre. Es gab zwei Bedenkenträger, deren Opposition jedoch in Gesprächen beseitigt wurde. Zufrieden zeigt sich Matrans Sy ndic Yvan Tona. «Der Dialog mit den Verantwortlichen war immer gut», sagt er, der sich der Problematik der vielen Einkaufszentren bewusst ist. Er hebt hervor, dass Aligro eben kein klassisches Zentrum ist und weniger Verkehrsprobleme bringt. Und er verspricht eines: «Solange ich Syndic bin, wird es in Matran kein neues Einkaufszentrum geben.» Nur Bauhaus wird wohl bald noch zur Ehre eines Ablegers kommen.

Wo früher Lampen hergestellt wurden, liegen schon bald Lebensmittel bereit.Bild Vincent Murith

Zur Firma

Familienbetriebin dritter Generation

Der zweitgrösste Schweizer Grosshändler Aligro wird von den Brüdern Etienne und Dominique Demaurex geführt. Gegründet wurde das Unternehmen 1923 vom Grossvater der Beiden. 1966 eröffnete der erste Grossmarkt in Genf. Später stiessen Ableger in Chavannes (1969) und Sitten (2005) dazu. Der Laden in Matran soll im November 2011 in Betrieb gehen. Das Baugesuch wurde im Dezember 2009 gestellt. Die Baubewilligung erhielt das Projekt im Februar 2011. Gebaut wird seit März. Geplant ist der erste Ableger in der Deutschschweiz, in Schlieren bei Zürich. pj

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