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Ein Fisch-Massensterben

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DomdidierDas war die bisher schwerste Verschmutzung in diesem Jahr: Letzten Mittwoch starben in der Arbogne bei Domdidier mehrere tausend Fische – vor allem Barben, Alete und Barsche. Wie das kantonale Amt für Wald, Wild und Fischerei gestern mitteilte, ereignete sich die Verschmutzung am Ausgang einer Klarwasserkanalisation in der Nähe der Industriezone des Dorfes.

«Als mögliche Verschmutzungsquelle kommen nicht nur die Industriebetriebe, sondern auch die Privathaushalte infrage, die ebenfalls an diese Kanalisation angeschlossen sind», sagt Jean-Daniel Wicky, Sektorleiter Aquatische Fauna und Fischerei. Weil es letzte Woche regnete und die Arbogne Hochwasser führte, gestaltet sich die Suche nach der Ursache des Massensterbens schwierig. Klar ist, dass nicht Erdöl oder Benzin das Wasser verschmutzt haben. «Es muss eine wasserlösliche Substanz gewesen sein», sagt Wicky.

Wegen des Hochwassers brächten Wasserproben eigentlich nichts mehr: «Die Welle ist schon vorbei», sagt Wicky. Bisher stütze sich sein Amt vor allem auf die visuelle Beobachtung der Arbogne: «Je weiter flussabwärts wir gehen, umso mehr Fische hats noch.» Auch das deute darauf hin, dass die für die Fische tödliche Substanz verdünnt worden und die Gefahr gebannt sei.

Zeugen gesucht

Auf die Verschmutzung aufmerksam gemacht hatten Fischereiaufseher des Kantons Waadt. Das Massensterben begann irgendwann zwischen Sonntag, 22. August, und Mittwoch, 25. August. Die Untersuchungen laufen auf Hochtouren. Das Amt für Wald, Wild und Fischerei sucht zudem eventuelle Zeugen des Vorgangs (Telefon 026 305 23 44): «Vielleicht wars ja ein Unfall, oder jemand hat willentlich etwas in den Fluss gelassen», sagt Wicky. njb

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