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Ein Fixstern des Sensetaler Gewerbes

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Ein simpler Handkarren, beladen mit handgefertigten Spenglerarbeitsstücken, davor gespannt zwei Fahrräder: So nahm die Geschichte der L. Oppliger Söhne AG im Jahr 1919 ihren Anfang. In die Pedale trat Firmengründer Léon Oppliger Senior höchstpersönlich, unterstützt von einem Lehrling. Während zwei Jahren pendelten die beiden so täglich von Sensebrücke aus ins knapp sechs Kilometer entfernte Laupen, um am Dach eines Neubaus der Polygraphischen Gesellschaft zu arbeiten. In der Schweiz des frühen 20. Jahrhunderts waren Autos äusserst selten und kostspielig.

«Wir mussten kämpfen»

Wer sich heute der 1965 erbauten Werkstatthalle nähert, kann mehrere Firmenautos erspähen: Die 18 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der L.  Oppliger Söhne AG müssen ihre Muskelkraft nicht mehr für die Transportwege aufwenden, diese ist nun eher beim Ein- und Ausladen des Materials und bei den Arbeiten auf der jeweiligen Baustelle gefordert.

Bei allem Wandel weist die ein ganzes Jahrhundert umspannende Geschichte des Spenglerei-, Sanitär- und Heizungsinstallationsbetriebs auch manche Konstante auf: «Bis heute hat unsere Firma über 100 Lehrlinge ausgebildet, ein Grossteil der Gründer der Sensetaler KMUs in unserer Branche hat das Handwerk einst bei uns gelernt», merkt Heinz Oppliger mit einem gewissen Stolz an. Auch heute sei das Unternehmen stark in der Region verankert. Man arbeite in einem Umkreis von zirka 50 Kilometern. «Unsere Firma wurde in einer kleinen Garage gegründet und ist seither stetig gewachsen», meint Oppliger, Geschäftsführer in dritter Generation, im Rückblick.

Klar habe es auch schwierige Jahre gegeben: «Als ich das Geschäft vor 20 Jahren von meinem Vater Paul übernahm, mussten wir aufgrund des Preiszerfalls in der Branche kämpfen», so der 61-Jährige, der das Gegenüber mit wachem Blick mustert.

«Man hat seinen Stolz»

Nach einem guten Jahrzehnt sei die Situation aktuell wieder schwieriger. Dies unter anderem weil die Politik KMU-Betriebe mit vielen administrativen Zusatzaufgaben belaste und die Rahmenbedingungen fürs Bauen restriktiver gestalte. «Bei Neubauprojekten spielen zudem Generalunternehmungen eine immer grössere Rolle», ergänzt Markus Heller, der die Abteilung Spenglerei und Bedachungen leitet.

Der Preisdruck in der Branche sei gross. Heinz Oppliger spricht von einem zermürbenden Preiskampf und dem kurzfristigen Denken auf der Suche nach dem «billigsten» Angebot. Häufig erhalte diejenige Firma den Zuschlag, die preislich am knappsten kalkuliere. Das Ganze habe jedoch seine Grenzen, ihm sei die Qualität der Arbeitsausführung sowie der verwendeten Materialien wichtig, erklärt Heller. «Man hat seinen Stolz», betont Heller, der parallel zum Firmengeburtstag sein 25-Jahr-Jubiläum im Unternehmen feiert. Am Tisch ist man sich einig: Trotz aller Herausforderungen falle der Blick in die Zukunft optimistisch aus. «Sonst wären wir nicht 100-jährig geworden», meint Heinz Oppliger ­lachend.

Chancen und Herausforderungen

Verstärktes Teamwork unter den Sensetaler Betrieben

«Der Trend geht hin zu einer Spezialisierung auf Umbauarbeiten», erklärt Julien Baechler, Leiter der Sanitär­abteilung bei L. Oppliger Söhne AG in Neuenegg. Bächler, Geschäftsführer Heinz Oppliger sowie Spenglereileiter Markus Heller nennen als Beispiele den Einbau von Wärmepumpen in Einfamilienhäusern oder den Einsatz von neuartigen, besser isolierenden Panels auf Indus­triebauten. Weiter verstärken werde sich wohl die Zusammenarbeit mit anderen Handwerksbetrieben: So könne man eine «Mini-Generalunternehmung» bilden und so grossen Unternehmen trotzen.

cz

 

 

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