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Ein Flegel namens Donald Trump

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Ungefragter Griff an weibliche Geschlechtsteile, systematische Verunglimpfung des Islam und der Latinos sowie die Verhöhnung gewisser Staaten: Das war das Wahlkampfelixir von Donald Trump, das ihn Anfang November 2016 ins Weisse Haus spülte.

Seit er dort residiert und die stärkste Wirtschafts- und Militärmacht der Welt führt, häufen sich Pannen über Pannen, schlimmer, es geht alles drunter und drüber. Nichts ist Trump bis heute gelungen. Das temporäre Einreiseverbot von Reisenden aus gewissen Islamländern hat die Justiz blockiert, der Bau der Mauer an der Grenze zu Mexiko ruht nach wie vor, und der Abschuss von Obama Care dürfte im Senat keine Mehrheit finden.

Seine erste Auslandreise führte ihn in den Nahen Osten und von dort mit einem Abstecher in den Vatikan nach Brüssel, um schliesslich auf Sizilien in Taormina am G7-Gipfel teilzunehmen. Sein Auftritt war für einen Präsidenten vom Stil und Haltung her unangemessen, um nicht zu sagen rüpelhaft.

Er spielte den Elefanten im Porzellanladen. Anlässlich des Treffens mit den Nato-Exponenten behandelte er die Staatschefs wie ungezogene Schulbuben, und bei der EU brüskierte er den Ratspräsidenten Donald Tusk und den Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker mit der Aussage, Deutschland sei ein schlechtes, ja sehr schlechtes Land.

Die Tatsache, dass das Handelsbilanzdefizit USA-Deutschland negativ daherkommt, ärgert ihn, und er will den Import von deutschen Autos in die Vereinigten Staaten mit hohen Zöllen belegen.

Diese Aussage belegt, dass Trump nicht abstrakt denken kann. Er betrachtet nur die Ein- und Ausfuhren und stellt sie mathematisch gegenüber. Doch dass an diesen Importen in die USA viele Hunderttausende Arbeitsplätze hängen und dass die USA frei in die EU (nicht nur Deutschland) exportieren kann, bleibt in seinen Überlegungen unbeachtet. Und dass die Deutschen die besten Autobauer der Welt sind, berührt ihn nicht, und niemand, selbst die Amerikaner nicht, hat Lust auf protzige Amischlitten.

Ein Präsident mit flegelhaftem Benehmen und limitierter Denkfähigkeit ist nicht gut für die freie Welt. Schaden ist rasch angerichtet. Ob es der restlichen Welt gelingt, Trump in die Schranken zu weisen, ist fraglich. Wir gehen harten geopolitischen Zeiten entgegen.

«Ein Präsident mit flegelhaftem Benehmen und limitierter Denk­fähigkeit ist nicht gut für die freie Welt. Schaden ist rasch angerichtet.»

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