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Ein Freiburger an der Spitze

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An ihrer Plenarversammlung in Solothurn haben die Delegierten kürzlich den reformierten Pfarrer Daniel de Roche zum Präsidenten der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen in der Schweiz (AGCK) gewählt. Die Amtsdauer beträgt zwei Jahre, Amtsantritt ist der 1. Januar 2019, wie die AGCK in einem Communiqué mitteilte.

«Gemeinsam gehen»

Aus seiner früheren Tätigkeit als Gemeindepfarrer im Kanton Freiburg kennt Daniel de Roche die römisch-katholische Kirche ganz gut. In der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen in der Schweiz hat er die multilateralen Kirchenbeziehungen kennen und schätzen gelernt.

Die AGCK Schweiz ist die einzige national tätige ökumenische Plattform in der Schweiz. Papst Franziskus hat bei seinem Besuch in Genf am 21. Juni gesagt, dass gemeinsam gehen, gemeinsam beten und gemeinsam arbeiten der Königsweg sei, der zur Einheit der Christen führe. Daniel de Roche bemerkt dazu: «Ich möchte diesen Weg mit den Kirchen der AGCK in der Schweiz weiterführen und das herzliche Zusammengehen mit evangelischen Kirchen und Gemeinschaften weiterführen und intensivieren.»

Vertreter des Kirchenbunds

Pfarrer Daniel de Roche vertritt seit 2015 den Schweizerischen Evangelischen Kirchenbund (SEK) im Präsidium der AGCK. Seit 2017 ist er Vizepräsident.

Turnusgemäss wird der Präsident oder die Präsidentin vom Kirchenbund, von der Schweizer Bischofskonferenz (SBK) und von einer der anderen Mitgliedskirchen der AGCK für eine Amtszeit von zwei Jahren vorgeschlagen und von den Delegierten an der Plenarversammlung gewählt. Weihbischof Denis Theurillat übt als Vertreter der SBK sein Amt als AGCK-Präsident bis Ende 2018 aus.

Multilaterale Ökumene

Heute zählt die AGCK Schweiz zwölf Mitgliedskirchen und drei Kirchen oder Kirchengemeinschaften mit Gaststatus. Sie wurde 1971 als einziges national tätiges Gremium gegründet, in welchem die Kirchen Informationen austauschen und das theologische Gespräch pflegen. In einigen Kantonen gibt es kantonale ökumenische Arbeitsgemeinschaften.

Vielseitig engagiert

Der 53-jährige Daniel de Roche war bis 1999 Pfarrer von Cordast, danach amtete er bis 2012 als Synodalratspräsident der Freiburger Kantonalkirche. 2009 bis 2011 wurde er zum Präsidenten der Conférence des Eglises protestantes romandes gewählt. Seit 2011 ist er Mitglied des Rats des Schweizerischen Evangelischen Kirchenbunds. Von 2006 bis 2011 nahm er zudem für die EVP Einsitz im Grossen Rat, ausserdem war er Mitglied des Verfassungsrats des Kantons Freiburg. Momentan wirkt er als Pfarrer im Berner Jura, in der Kirchgemeinde Rondchâtel, Er lebt gegenwärtig in Orvin BE.

«Es freut mich sehr, das Vertrauen der Kirchen zu ge­nies­sen, die in der AGCK vertreten sind», sagt er zu seiner Wahl. «Die Ökumene ist nach wie vor sehr wichtig – als Versöhnung all jener, die an Jesus Christus glauben und in ihm das Zentrum ihres Lebens sehen.» Dazu gehöre auch der Dialog mit den orthodoxen Christen und weiteren Konfessionen.

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