Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Ein ganz schwarzer Tag für die Freiheit der Presse

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Die schockierende und demütigende Verhaftung des Publizisten und mehrfach ausgezeichneten Journalisten Julian Assange in London ist eine Offenbarung dafür, was uns noch alles erwartet. Insbesondere auch für die sich ohnehin schon im Niedergang befindende Pressefreiheit. Leider vergessen wir oft auch die heldenhafte Chelsea Manning zu würdigen, die ihr Material Wikileaks unter Lebensgefahr zur Verfügung gestellt hat.

Assange ist die Symbolfigur für das Recht der Bürger zu erfahren, was die Mächtigen treiben, ein (ideologiefreier) Stachel im Fleisch der herrschenden Eliten. Wenn man ihn den USA ausliefert, wird er zum Märtyrer des 21. Jahrhunderts, das muss seinen Feinden klar sein. Spätestens bei einer Verurteilung von Assange müssen auch die Mainstream-Medien begreifen, dass die Totenglocke für den freien Journalismus läutet.

Nun wissen wir ja alle, dass sich hinter dieser fadenscheinigen schwedisch-britischen Haftgrund-Konstruktion das Interesse der Verfolgungsbehörden der USA abzeichnet. Die US-amerikanischen Staatsanwälte wollen Assange in ihre Hände bekommen, weil er mit der Whistle­blowerin Chelsea Manning zusammen Staatsgeheimnisse der US-Regierung an die Öffentlichkeit gezerrt habe. Die USA werden seit 1946 von einer Geheimregierung (Deep State) gesteuert, die keiner Instanz dieser Welt gegenüber rechenschaftspflichtig ist. Offensichtlich haben Manning und Assange keine Geheimnisse ans Licht der Öffentlichkeit gebracht, die der Sicherheit der USA in ihrer Gesamtheit hätten schaden können. Aber sie haben die Skrupellosigkeit und die Verbrechen der Herrschenden aufgedeckt.

Assange benötigt unser aller bedingungslose Unterstützung, vor allem die der Me­dien. Es geht nicht darum, ob man ihn mag oder nicht, es geht hier auch nicht um den Charakter eines Mannes. Es geht um elementare Strukturen einer halbwegs freiheitlichen Gesellschaft. Wir brauchen Wiki­leaks, wir brauchen Assange, solange es sich der Mainstream auf der Atlantikbrücke und in irgendwelchen imperialistischen Thinktanks gemütlich macht.

Kommentar (0)

Schreiben Sie einen Kommentar. Stornieren.

Ihre E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht. Die Pflichtfelder sind mit * markiert.

Mehr zum Thema