Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Ein ganzes Jahr im Festtaumel

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Ein ganzes Jahr im Festtaumel

Die Stadt Freiburg feiert 2007 ihr 850-jähriges Bestehen

Mit Festlichkeiten während des ganzen Jahres und für die ganze Bevölkerung will die Stadt Freiburg ihren 850. Geburtstag feiern. Am Freitag hat das Organisationskomitee das detaillierte Festprogramm vorgestellt.

Autor: Von CAROLE SCHNEUWLY

Bewohner der Stadt Freiburg, die am heutigen Dreikönigstag ausschlafen möchten, habens schwer. Um acht Uhr morgens erklingen in der ganzen Stadt die Glocken, und anschliessend wird – buchstäblich – noch schwereres Geschütz aufgefahren: Seltsam kostümierte Menschen in altertümlichen Fahrzeugen suchen alle Quartiere heim und holen die letzten Schlafmützen mit Kanonenschüssen aus den Federn (siehe Kasten).Hinter den ungewöhnlichen Vorgängen steckt das Organisationskomitee der Feierlichkeiten zum 850-Jahr-Jubiläum der Stadt Freiburg, das 2007 begangen wird. Die «geräuschvolle, explosive, humoristische und populäre Eröffnung am Morgen des 6. Januars» stehe für das Motto, unter dem das ganze Jubiläumsjahr stattfinde, erklärte OK-Präsident Dominique de Buman am Freitag vor den Medien: «Eine andere Art des Feierns». Der Dreikönigstag eigne sich dafür umso besser, als er während des Ancien Régime ein prunkvoll begangenes Fest gewesen sei.

«Noch nicht alles verraten»

Die Neuauflage des Dreikönigsfestes ist der erste einer ganzen Reihe kultureller, gesellschaftlicher und sportlicher Anlässe, die über das ganze Jahr verteilt stattfinden werden. Mehr als 50 Veranstaltungen stehen im offiziellen Festprogramm, das ab heute in der Bevölkerung verteilt wird. Und das ist laut Dominique de Buman längst nicht alles: «Von verschiedenster Seite kommen laufend neue Sachen dazu, und auch wir vom Organisationskomitee wollen nicht alles auf einmal verraten.»Dennoch hat das Komitee am Freitag erste Einblicke in das gegeben, was die Stadtbevölkerung in den kommenden Monaten erwartet. Unter den vorgestellten Veranstaltungen befinden sich solche, die das OK selbst organisiert, und solche, die von anderen Institutionen, Vereinen oder Privatpersonen angeboten und vom OK unterstützt werden.

Publikationen, Konzerte, Schauspiele

Zu den Projekten des OK zählt etwa ein Buch, das die Geschichte der Stadt im 19. und 20. Jahrhundert aufrollt und von einer didaktischen CD-Rom begleitet wird (Vernissage am 15. Mai). Die Landwehr und die Concordia werden ein gemeinsames Galakonzert geben (21. und 22. Juni); die Concordia, die 2007 ihr 125-jähriges Bestehen feiert, wird dabei ein eigens komponiertes «Te Deum» von Jean-François Michel uraufführen. Weitere Höhepunkte sind ein dreitägiges Musikfest (21. bis 23. Juni), ein musikalisches Feuerwerk von Patrick Auzier (23. Juni) und das Gala-Schauspiel «Peter Falk» nach einem Drehbuch von Jean Steinauer und unter der Regie von Yann Pugin (23. Juni bis 15. Juli). Am 24. Juni findet der offizielle Festakt und am 31. Dezember eine offizielle Schlussfeier statt.Zusätzlich zu diesen Veranstaltungen hat eine Jury zehn von 56 eingereichten Projekten aus der Bevölkerung ausgewählt, deren Umsetzung mit insgesamt 135600 Franken unterstützt wird (FN vom 8. November 2006). Darüber hinaus finden zahlreiche Vorträge, Ausstellungen, Wettbewerbe und Aufführungen statt, die von verschiedenen Initianten organisiert werden. Wissenschaftliche Publikationen fanden ebenso Aufnahme ins Festprogramm wie der Prolog der Tour de Romandie (1. und 2. Mai) oder ein Sensibilisierungsprojekt für Fünftklässler, welche die Stadt als Ort des Zusammenlebens entdecken sollen.

Zwei-Millionen-Franken-Budget

Das Gesamtbudget für das Jubiläumsjahr beläuft sich auf gut zwei Millionen Franken. Der grösste Teil davon ist durch Beiträge von Körperschaften, Institutionen und Unternehmen gedeckt. Die Stadt Freiburg trägt 540 000 Franken. Fast 90 Prozent der benötigten Mittel sind gemäss Angaben des OK zum jetzigen Zeitpunkt bereits gedeckt.Das detaillierte Festprogramm liegt der heutigen Ausgabe der FN bei. Weitere Informationen finden sich via Link auf der InternetSeite der Stadt: www.fr.ch/ville-fribourg.

Mehr zum Thema