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Ein geheimer Garten für Kinder

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

«Unsere Tochter hat gerade den Kindergarten angefangen, und es geht zu Hause eigentlich alles gut. Wir machen uns einfach Sorgen, weil sie uns nichts erzählt über ihren Tag im Kindergarten. Man muss ihr alles aus der Nase ziehen, und wenn wir sie fragen, was sie heute gemacht hat, sagt sie meist «nichts» oder «ich weiss es nicht mehr». Sollten wir uns Sorgen machen?»

Der Eintritt in den Kindergarten ist für die ganze Familie ein wichtiger Moment, ein Übergang wo sich alle neu einfinden müssen. Für sie als Eltern ist es vielleicht neu, dass Ihre Tochter einen Teil ihres Tages an einem Ort und mit Leuten verbringt, von denen Sie relativ wenig wissen. Einerseits machen Sie sich etwas Sorgen, ob alles gut geht. Andererseits wäre es einfach auch spannend, zu sehen, was Ihre Tochter im Kindergarten so macht.

Ihre Tochter scheint nicht viel vom Kindergarten erzählen zu wollen. Das heisst aber nicht unbedingt, dass sie Ihnen etwas Negatives nicht sagen kann oder dass Sie etwas «zu verbergen» hat. Es ist Teil der Intimität der Kinder, dass sie ihren eigenen «geheimen Garten» entwickeln und hegen.

Die Intimität betrifft nicht nur den Körper, sondern auch die Gedanken. Wenn wir vom geheimen Garten sprechen, sind das positive Erlebnisse, Gefühle und Gedanken, die eine Person lieber für sich behalten möchte. Das kann auch wichtig und richtig für das Wohlbefinden eines Erwachsenen sein.

Als Eltern müssen wir also nicht alles wissen, was unser Kind erlebt. Wenn Sie Ihr Kind gut kennen, beobachten und es ein gesundes Selbstvertrauen entwickelt, können Sie darauf vertrauen, dass Sie merken, wenn etwas nicht gut sein sollte. Wenn Sie präsent sind und Zeit mit ihm verbringen, wird es Ihnen das erzählen, was es möchte. Darin gibt es sehr grosse Unterschiede zwischen den Kindern.

Dazu ist der Austausch zwischen Eltern und Lehrpersonen wichtig. Zögern Sie nicht, auf die Lehrperson zuzugehen, wenn sie unsicher sind oder sich Sorgen machen. Auch hier ist nicht die Idee, dass Eltern und Lehrpersonen sich alles sagen müssen, sondern dass sie gemeinsam am gleichen Strick ziehen, damit das Kind eine gute Kindergarten- und Schulzeit erlebt.

Nadine Schouwey, Primarlehrerin & Studentin in Erziehungswissenschaften, ist Mitarbeiterin beim Verein Familienbegleitung. Dieser bietet Unterstützung in der Erziehung von Kindern zwischen 0 und 7 Jahren. Tel.: 026 322 86 33, contact@educationfamiliale.ch, www.educationfamiliale.ch

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