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Ein Gewinn und faire Deutschfreiburger

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Alle Jahre wieder. Kurz vor Saisonbeginn treffen sich die Delegierten der Freiburger Fussball-Clubs zum Rückblick auf die letzte Saison. Grossratspräsident Bruno Boschung zeigte sich beeindruckt über das jährliche Sekulic-Turnier mit gegen 5000 fussballbegeisterten Kindern, und Staatsrat Jean-Pierre Siggen lobte die grosse Arbeit, die von den vielen Freiwilligen in allen Sportverbänden geleistet wird. Als einziger Verein war ausgerechnet der FC Freiburg an der DV nicht anwesend und wird wohl oder übel mit einer Busse von 500 Franken rechnen müssen.

Die Anzahl der Vereine im FFV ist in den letzten 15 Jahren von 105 infolge einiger Fusionen auf heute 97 Vereine zurückgegangen. Drei Zuzüge aus dem Waadtland (Cudrefin, Château-d’Oex und Avenches) haben sich zudem positiv auf den heutigen Bestand beim FFV ausgewirkt. Die bisherigen Clubs Promasens-Chappel und Rue im Vivisbachbezirk haben fusioniert. Der neue Verein heisst Union sportive Rue. Unter dem Namen Centre Broye wurde zudem ein neuer Verein willkommen geheissen.

«Der SC Düdingen und der FC Freiburg hatten eine schwierige 1.-Liga-Saison zu bewältigen», stellte Präsident ­Benoît Spicher in seinem Jahresbericht fest. Einziger Lichtblick war der FC Portalban/Gletterens, der nach einer ausgezeichneten Rückrunde in die 1. Liga aufgestiegen ist.

Spitze der Pyramide fehlt

1992 war der Kanton Freiburg noch mit drei Vereinen in den Top-Ligen des Schweizer Fussballs vertreten (FC Freiburg, FC Bulle, FC Châtel-St-Denis). 2005 erfolgte die Relegation des FC Bulle in die 1. Liga, und seither ist der Kanton in den höchsten Spielklassen nicht mehr vertreten. Um diesem Zustand entgegenzuwirken, stimmten die Delegierten an der DV von 1996 einer finanziellen Beteiligung für das neu geschaffene kantonale Ausbildungszentrum zu.

Spicher dankte dem scheidenden Ausbildungschef Gérald Rossier für die ausgezeichnete Arbeit in den letzten 20 Jahren im Dienste des Fussballs. Neun Spieler, die im Team FFV ausgebildet wurden, haben in Super-League-Teams einen Stammplatz. 26 Spieler sind in der 1. Liga integriert und 24 Spieler gehören der Organisation des BSC Young Boys an.

Positive Jahresrechnung

Einmal mehr wartete Finanzchef Alain Defferrard mit einer positiven Jahresrechnung auf. Den Einnahmen von 777 009 Franken stehen Ausgaben von 749 415 Franken gegenüber, was einen Gewinn von 27 594 Franken ergibt. Von diesem werden 5000 Franken auf die hohe Kante für das Jubiläum «125 Jahre FFV» gelegt, 20 000 Franken werden für die Juniorenförderung verwendet, und mit dem Rest des Gewinns wird die Informatik auf dem aktuellsten Stand gehalten. Bei den Einnahmen stechen die 235 584 Franken Bussgelder ins Auge.

Die Rekurskommission unter Präsident André Riedo hatte in der letzten Saison zwei Rekurse zu behandeln, wovon einer gutgeheissen und der zweite teilweise gutgeheissen wurde. 17 000 Franken wurden vom Kantonalvorstand für jene Vereine mit den wenigsten Strafpunkten zur Verfügung gestellt. Dabei waren die Deutschfreiburger Clubs besonders erfolgreich. Jeweils im ersten Rang klassiert sind Bösingen (2.), Schmitten Ia (3.), Tafers II (4.), Brünisried (5.), Tafers (Senioren +30), Ueberstorf (Senioren +40) und Kerzers (Frauen 3.).

Die Schiedsrichterkommission mit Präsident Robert Raia musste neben vielen positiven Erfahrungen auch eine merkliche Zunahme der verbalen oder physischen Aggressionen gegen Schiedsrichter feststellen. «Wir spielen keine Weltmeisterschaft, und weder die Spieler noch die Schiedsrichter sind fehlerlos. Begeisterungen gehören zum Spiel, aber Tätlichkeiten werden nicht toleriert», hielt Raia fest.

Michel Lachat, Vizepräsident der Rekurskommission des SFV, wurde zum Ehrenmitglied des FFV gewählt.

Auszeichnungen des FFV

Goldene Verdienstabzeichen. 22 Jahre: Patrice Marchon (FC Billens). 20 Jahre: Eric Waeber (FC Billens), Jean-Joseph Raemy (FC Billens). 19 Jahre: Jean-Charles Metraux (FC Villaz). 18 Jahre: Jean-Claude Raemy (FC Billens). 15 Jahre: Pascal Sallin FC Villaz).

Silbernes Verdienstabzeichen: François Weissbaum (Kantonalvorstand).

Wappenscheibe für 25 Jahre Tätigkeit als Schiedsrichter: Philippe Hayoz (FC Villarepos), Julio César M’Buli (FC Villars-sur-Glâne), Jean Padua (FC Treyvaux), Hans-Ruedi Gurtner (FC Giffers/Tentlingen), Heribert Wenger (FC Ueberstorf).

FFV

Auszeichnungen

Goldene Verdienstabzeichen. 22 Jahre: Patrice Marchon (FC Billens). 20 Jahre: Eric Waeber (FC Billens), Jean-Joseph Raemy (FC Billens). 19 Jahre: Jean-Charles Metraux (FC Villaz). 18 Jahre: Jean-Claude Raemy (FC Billens). 15 Jahre: Pascal Sallin (FC Villaz).

Silbernes Verdienstabzeichen: François Weissbaum (Kantonalvorstand).

Wappenscheibe für 25 Jahre Tätigkeit als Schiedsrichter: Philippe Hayoz (FC Villarepos), Julio César M’Buli (FC Villars-sur-Glâne), Jean Padua (FC Treyvaux), Hans-Ruedi Gurtner (FC Giffers/Tentlingen), Heribert Wenger (FC Ueberstorf).

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