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Ein glanzloser Auswärtssieg

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Autor: Kurt Ming

Um es vorwegzunehmen: Das farblose und schwache zweite Saisonspiel zwischen Biel und Freiburg wird mit Sicherheit nicht in die Annalen der NLA eingehen. Gottérons Trainer Serge Pelletier brachte es in den Katakomben der alten Bieler Eishalle in seiner nüchternen Analyse auf den Punkt: «Das Resultat war das Wichtigste, und die drei Punkte haben wir geholt.» Mit diesem Erfolg hat seine Mannschaft seine Position im Mittelfeld der Liga gefestigt.

Bald ein neuer Ausländer

Eines ist aber klar: Solche Leistungen reichen nur gegen ein ohne neun angeschlagene Spieler antretendes Biel zum Sieg. Aber laut Pelletier soll spätestens am nächsten Wochenende mit einem neuen ausländischen Stürmer frischer Wind ins zuletzt etwas erlahmte Offensivspiel kommen. Die sich anbahnende Verpflichtung von Jean-Guy Trudel wollte er noch nicht bestätigen – aber auch nicht dementieren. «Er ist auf der Liste von Spielern, die uns interessieren.»

Zusätzliche Offensivkraft ist vonnöten. Denn wie schon am Vorabend gegen Kloten war vom statistisch immer noch besten Angriff der NLA gegen ein bescheidenes Biel, das in der Abwehr sogar den erst 16-jährigen Novizen Anthony Rouiller einsetzen musste, nicht viel zu sehen. Zwei, drei Lichtblicke Bykows führten am Schluss jedoch trotzdem zum Sieg, der sich ab dem zweiten Drittel abzeichnete (2:0 für die Gäste).

Pelletiers taktische Wechsel

Im Gegensatz zum verlorenen Match gegen Kloten nahm Freiburgs Chef an der Bande zwei Wechsel in seinem Team vor. Hinten kehrte für Lukas Gerber Franco Collenberg nach einer kurzen Verletzungspause ins Team zurück. Und vorne wechselte er die Flügelstürmer Benjamin Plüss und Adrien Lauper . «Ich wollte meine zwei ersten Sturmlinien etwas ausgeglichener besetzen, und vor allem Sandy Jeannin mit Plüss einen zusätzlichen kreativen Stürmer zur Seite stellen», war die Begründung des Teamleiters, der auch von einem typischen Auswärtssieg dank einer starken defensiven Leistung sprach. Zumindest im Resultat entpuppten sich diese Wechsel als goldrichtig, die leicht neu formierte Abwehr holte sich dank dem zweiten Shutout des erneut fehlerfrei spielenden Huet Höchstnoten, und die beiden ersten Formationen schossen die drei Treffer, wobei Jeannin zum 3:0 wenige Sekunden vor Schluss ins leere Tore traf. Die beiden Game-winning-Tore im Mitteldrittel hatte Andrei Bykow vorbereitet: Beim 1:0 lancierte er den vorgerückten Marc Abplanalp mustergültig, der nach seinem Tor leider mit einer Schulterverletzung ausschied, und bei Sprungers 2:0 – es war nach fünf Spielen der erste Treffer der Nummer 86 aus dem Spiel heraus – war der kleine russisch-schweizerische Doppelbürger wiederum der Passgeber. Dieses vorentscheidende Tor fiel übrigens ein paar Sekunden, nachdem Heins von der Strafbank zurückgekehrt war.

Gottérons dürftiger Beginn

Bis zur Spielmitte hatten die Seeländer eigentlich mehr vom Spiel und verpassten unter der Regie von Goldhelm, Spielmacher Rico Fata und Abwehrchef Stoney Steinegger den möglichen Führungstreffer allein vor dem starken Huet ein paar Mal. «Wenn man in den ersten fünf Minuten schon zwei Strafen einstecken muss, ist es eben schwierig, richtig ins Spiel zu kommen», begründeten Bykow und Pelletier unisono den ungenügenden Beginn ihrer Mannschaft.

Zum Glück konnten sich die Drachen in der Folge im gleichen Mass steigern, wie auf der anderen Seite die ersatzgeschwächten Bieler nachliessen. Biels Coach Kevin Schläpfer nahm seine junge Truppe jedoch in Schutz: «Heute haben wir am Ende nicht wegen der vielen jungen Ersatzspieler verloren, die solche Matches sicher nicht entscheiden können, aber wenigstens bis zum Schluss gekämpft haben, sondern wegen ein paar Schlüsselspielern, die nicht ihre Leistung brachten». Dabei dachte er sicher an Spieler wie Ahren Spilo oder auch Thomas Nüssli und Kevin Lötscher. Beim Sieger war an diesem Abend das Leistungsgefälle viel kleiner, und dies entschied nach 60 weitgehend emotionslosen Minuten das Spiel.

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