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Ein Glashaus für die Zucht

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2017 stellte die Gärtnerei Blumen Klopfstein in Laupen ihren Betrieb ein. Das Gewächshaus schenkte die Gärtnerei der Stiftung Papiliorama in Kerzers. Diesen Sommer in Laupen abgebaut, wird es nun in Kerzers wieder aufgebaut. «Die Arbeiten sind in vollem Gange», sagt Sascha Bula vom Papiliorama auf Anfrage.

Das Gewächshaus ist laut Sascha Bula 36 Meter lang, 22 Meter breit und werde auf ein Meter hohen Mauern zu stehen kommen. Das hat seinen guten Grund: In der einen Hälfte des Gewächshauses will das Papiliorama Tropenbäume wie Mahagoni ziehen, und diese wollen in die Höhe wachsen können. Auch sei geplant, dort ­Blütenpflanzen für die Schmetterlinge selber zu züchten.

Das ist laut dem Gärtner für einen Zoo eher ungewöhnlich: «Aber wenn wir die Pflanzen selber ziehen, können wir vermeiden, dass wir mit Insektizid belastete Pflanzen ein­setzen. Das ist wichtig für die Tierwelt im Zoo.»

In der anderen Hälfte des Glasbaus will das Papiliorama Vögel wie Tukane züchten. Der Tukan ist durch seinen grossen Schnabel sowie sein bunt gefärbtes Federkleid bekannt. Die Tiere und Pflanzen, die das Papiliorama selber züchtet, stammen laut Bula alle aus den Tropen, so auch der prächtige Vogel Kardinal. «Grundsätzlich werden wir hier Pflanzen und Tiere züchten, die in ­Belize vorkommen.»

Das Papiliorama ist eng mit Belize verknüpft: 1989 hat es die Internationale Stiftung zum Schutz der tropischen Natur (ITCF) gegründet, um in Belize ein Naturschutzreservat zu unterhalten. Die ITCF schützt in dem mittel­amerikanischen Land die drei Reservate Shipstern im Norden sowie Freshwater Creek und Honey Camp Nationalpark im Nordosten mit rund 235 Qua­dratkilometern Tropenwald.

Auch ein Raum als Quarantäne für Tiere, die aus dem Ausland kommen, sei in dem Gewächshaus vorgesehen, erklärt Sascha Bula. Für die Vögel sei das Gewächshaus sehr gut: «Sie haben so mehr Ruhe beim Brüten und bei der Aufzucht der Jungvögel.» Das bisherige Gebäude war nur halb so gross.

Die Besucherinnen und Besucher des Papilioramas können die neue Tropenwelt voraussichtlich im Frühjahr erstmals erkunden und sich über die Pflanzen und die Vogelzucht informieren.

 

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