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«Ein Glücksfall» für TSV Düdingen Volley

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Autor: Michel Spicher

Volleyball Frauen NLA Der TSV Düdingen ist aus finanziellen Überlegungen mit einem schmalen Kader in die NLA-Saison gestartet. Zehn Spielerinnen hatte Trainer Michel Bolle bisher zur Verfügung, sieben konnte er regelmässig einsetzen, die anderen waren entweder verletzt oder sind Nachwuchsspielerinnen, die noch nicht das nötige Rüstzeug für die höchste Volleyball-Liga mitbringen.

So musste der Düdinger Stammsechser bisher sämtliche Partien mehr oder weniger durchspielen. Taktische Wechsel konnte Michel Bolle bisher kaum vornehmen, dafür fehlten auf der Auswechselbank schlicht und einfach die Alternativen. Der Trainer musste jeweils mit mehr oder weniger gebundenen Hände zusehen, wie sich bei seinem Team Hochs und Tiefs in bunter Reihenfolge abgewechselt haben.

«Extrem talentiert»

Nun hat der Verein reagiert und die Aussenangreiferin Irene Hester engagiert. Die 23-jährige Amerikanerin hatte bisher in der NLB beim Tabellenzweiten Val-de-Travers gespielt, wo sie allerdings nicht glücklich wurde. «Hester hatte im Sommer bei ihrer Verpflichtung nicht realisiert, dass sie in Neuenburg ‹nur› in der NLB spielen würde», erklärt Michel Bolle. «Sie war enttäuscht vom Niveau und bat ihren Verein, in eine höhere Spielklasse wechseln zu dürfen.» Deshalb hat Val-de-Travers den TSV Düdingen vor drei Wochen kontaktiert und ihn angefragt, ob er interessiert sei, Hester bis Ende Saison auszuleihen.

Nach ein paar Probetrainings war klar, dass Düdinger mehr als nur interessiert war. «Hester ist ein wahrer Glücksfall für uns», sagt Bolle. «Sie ist extrem talentiert und vielseitig. Obwohl sie erst 23-jährig ist, wird sie in der Nationalliga A mehr als nur mithalten können. Und da wir Hester von Val-de-Travers nur ausleihen, ist ihr Engagement für uns auch finanziell verkraftbar.» So macht Düdingens Trainer denn auch keinen Hehl daraus, dass er seinen Neuzugang ebenfalls gerne für nächste Saison verpflichten würde.

Findet Düdingen wieder den Tritt?

Morgen soll Irene im Meisterschaftsspiel in Köniz bereits für den TSV Düdingen auflaufen. Drei Wochen sind es her, seit die Senslerinnen ihre letzte NLA-Partie bestritten – und gegen Schaffhausen 1:3 verloren haben. Weil das Spiel gegen Voléro wegen zahlreicher Absenzen und Verletzungen im Zürcher Team vom 4. November auf den 11. Dezember verschoben wurde, kam Düdingen zu einer unerwartet langen Wettkampfpause. «Ein solcher Unterbruch ist natürlich nicht optimal, weil man den Spielrhythmus verliert», bedauert Michel Bolle. «Anderseits haben wir die Zeit genutzt und mehrere Freundschaftsspiele absolviert und so die wichtige Matchpraxis geholt.» So trat der TSV Düdingen gegen den VBC Freiburg (NLB) und die NLA-Kon- kurrenten Neuenburg und Köniz an.

Am Sonntag kommts also zum Wiedersehen mit den Bernerinnen. «Wir werden versuchen, so gut wie möglich zu spielen und die Sachen umzusetzen, die wir in den letzten Wochen verbessert haben», so Bolle. «Köniz ist ein sackstarkes Team und klarer Favorit. An einem guten Tag kann aber alles passieren.»

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