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Ein grosser Schritt in Richtung Playoffs

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Lange sah es in der aktuellen Saison danach aus, als gäbe es einen spannenden Fünfkampf um die vier Playoff-Ränge. Nach gut der Hälfte der Saison zeichnet sich nun jedoch immer deutlicher ab, dass Neuenburg, Lugano, Genf und Freiburg–wie bereits letztes Jahr–die Playoffs relativ problemlos erreichen werden.

Nicht bloss, weil Basels Rückstand auf Olympic bereits vier Punkte beträgt, sondern weil dem Team von Roland Pavloski allmählich die Luft ausgeht. Das Kader ist ganz offensichtlich zu knapp, um eine ganze Saison lang im oberen Tabellenbereich mitzuspielen.

Ein Klassenunterschied

Am Samstag genügten bei den Baslern im St. Leonhard bereits zwei Absenzen, um völlig auf verlorenem Posten zu stehen. Nach 14 Minuten führten die Freiburger 39:17, zur Halbzeit 58:33. «Basel hat uns viele offene Schüsse ermöglicht», sagte Olympics Trainer Petar Aleksic. Die Gäste versuchten, möglichst wenige Punkte unter dem Korb zuzulassen und hofften gleichzeitig auf Fehlschüsse Freiburgs. Die Taktik, die eine gewisse Verzweiflung offenlegt, ging nicht auf. «Freiburg hat zu gut getroffen», sagte Pavloski. Tatsächlich war Olympic mit beachtlichen 18 seiner 32 Dreipunkte-würfe erfolgreich. Noch beeindruckender war jedoch eine andere Statistik, diejenige der erzielten Punkte der Bankspieler. Mit 41:4 untermauerte Freiburg in diesem Bereich, dass in seinem Kader viel mehr Breite steckt als in dem Basels. «Ich denke, Basel hat vor dem Spiel gar nicht wirklich daran geglaubt, dass es gewinnen kann», sagte Aleksic.

Absenzen liefern Gesprächsstoff

Ein Grund dafür war, dass mit Kaylon Williams, der einer der besten Spielmacher der Liga ist, den Baslern ihr vielleicht wichtigster Spieler fehlte. Er war diese Woche vom Verband überraschend für ein Spiel gesperrt worden, weil er im Anschluss an das letzte Spiel vor Weihnachten den Schiedsrichter merkwürdig angeschaut und mit einem unpassenden Wort beleidigt habe. «Gegen die welsche Obrigkeit war die alemannische Basket-Schweiz schon immer machtlos – und wird es auch bleiben», schrieb dazu die «BZ Basel» und erinnerte daran, dass der Verband seinen Sitz in Freiburg hat.

Sicher nicht die Schuld des Verbandes war jedoch die Absenz eines zweiten Aufbauspielers – Stefan Petkovic. Der ehemalige Olympic-Spieler, der einst als eines der grössten Talente des Schweizer Basketballs galt, hat sich mit dem Klub überworfen. Der 22-Jährige war offenbar nicht genügend fit und jedes Mal beleidigt, wenn er auf der Bank Platz nehmen musste. Jedenfalls will er nicht mehr für die Basler spielen. Wo er genau ist, weiss Trainer Pavloski nicht, er bekommt hauptsächlich aus den Medien mit, was Petkovic vorhat. «In der Basler Zeitung hat er gesagt, dass er zu Küsnacht in die NLB will. Ich weiss nicht, was in seinem Kopf vorgeht. Er hat einen Vertrag bis Ende Saison. Wir sind doch nicht im Kindergarten oder bei der Familie Petkovic zu Hause.» Pavloski kündigte deshalb an, der Zwist werde juristische Konsequenzen nach sich ziehen.

Es sieht also ganz danach aus, als sei Basel zu sehr mit sich selbst beschäftigt, um das etablierte Quartett im Playoff-Kampf herauszufordern.

Telegramm

Olympic – Starwings 106:76 (58:33)

St. Leonhard. 1200 Zuschauer. SR: Clivaz, Stojcev, Hüsler.

Freiburg Olympic:Smith (18), M. Mladjan (18), Cotture (12), Calasan (11), Miljanic (6), Sihota (20), Kovac (12), Mbala (9), Monteiro.

Starwings:Pacher (26), Luettgerodt (22), Fuchs (12), Vinson (12), Verga, Beltinger (2), Wachsmuth (2).

Bemerkungen:Olympic ohne Kazadi und Fridel (beide verletzt), Starwings ohne Petkovic (abwesend) und Williams (gesperrt).

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