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Ein grosses statt drei kleine Silos

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Die Landi Sense-Düdingen betreibt im Moment fünf Silos: jeweils eines in Heitenried, Schmitten und Tafers sowie zwei in Düdingen. Wie Lukas Lehmann, Vorsitzender der Geschäftsleitung, am Montagabend an der ausserordentlichen Generalversammlung in Düdingen erklärte, sind die Silos in Heitenried und Schmitten in nur mässig gutem Zustand. Er fügte an: «Das Silo in Heitenried ist umgeben von Wohnhäusern, das in Schmitten liegt zwischen Strasse und Bahngleisen.» Die beiden Silos seien schwierig zu erweitern; ein Ausbau und eine Sanierung seien aber notwendig.

Die Landi Sense-Düdingen habe sich nach langer Prüfung dafür entschieden, den Standort Tafers zu erweitern und dafür die Getreideannahmestellen Heitenried und Schmitten zu schliessen, sagte Lehmann. Die 75 Anwesenden stützten den Entscheid: Mit zwei Gegenstimmen und einer Enthaltung sprachen sie sich für den Kredit von 5,6 Millionen Franken aus, der für den Bau notwendig ist (siehe Kasten).

Waschanlage verschieben

Zum bestehenden Silo in Tafers soll ein sogenanntesDammsilo hinzukommen. Dieses ist dort vorgesehen, wo sich jetzt die Autowaschanlage befindet. Diese wird zur Hauptstrasse hin verschoben; die Landi Sense-Düdingen hat dafür bereits rund 800 Quadratmeter Land von der Frischbeton AG erworben.

Die Erweiterung in Tafers bringt gemäss Lukas Lehmann mehrere Vorteile: Sie ermöglicht, die Lagerkapazität des Silos stark zu vergrössern. Heute können in Tafers 2500 Ton- nen Getreide gelagert werden, künftig werden es insgesamt 6700 Tonnen sein. Zudem wird es neu möglich sein, mit grossen Camions und Mulden Getreide abzuladen.

Lehmann erklärte, dass die Lagerung in der Vergangenheit nicht immer einfach war: «Wir haben nun 30 verschiedene Getreidevarianten», sagte er. Von Bio zu IP zu klassisch; dem müsse die Landi gerecht werden. Auch stimme die Kapazität der Silos nicht mehr mit der Leistung der Drescher überein: «In Tafers mussten wir während der Ernte Getreide wegführen, weil zu viel auf einmal kam.» Auch sei es schwierig, genügend Personal zu finden, denn während der Erntezeit seien Abend- und Wochenendeinsätze nötig.

Diskussion um Schliessung

Für kurze Diskussion sorgte die Schliessung der Annahmestellen in Heitenried und Schmitten. «Werden die Silos verkauft wie in St. Antoni?», fragte ein Anwesender. Das sei nicht vorgesehen, antwortete Lehmann und betonte: «Wir schliessen lediglich die Annahmestelle, nicht den ganzen Standort.» Ein Anwesender kritisierte, dass die Annahmeleistung verkleinert werde, wenn nur noch in Düdingen und Tafers Getreide abgegeben werden könne. «Das stimmt», räumte Lehmann ein. «Wir müssen die Annahme gut organisieren, dann wird es gehen.» Künftig werde es immer weniger Landwirte geben, die dafür grössere Mengen Getreide abliefern. «Das erleichtert die Organisation», so Lehmann. «Eine Annahmestelle pro Dorf, das ist Geschichte», fügte Verwaltungsratspräsident Beat Siegenthaler an.

 Nach dem Ja der Versammlung präsentierte Siegenthaler den Zeitplan: Im Januar 2015 soll die Baueingabe erfolgen und im Frühling die neue Autowaschanlage gebaut werden. Der Siloerweiterungsbau ist für 2016 geplant.

Investition: 5,6 Millionen Franken sind «happig, aber tragbar»

D ie Investition von 5,6 Millionen Franken für das Silo-Projekt in Tafers ist ein grosser Brocken für die Landi Sense-Düdingen. «Die Ausgaben sind happig, aber tragbar», sagte Geschäftsleitungsmitglied Gabriela Bula am Montagabend an der Generalversammlung. Die wichtigsten Teile der Investition sind das neue Silo für 1,8 Millionen Franken sowie Maschinen für 1,275 Millionen. Die neue Autowaschanlage kostet 600 000 Franken.

Lukas Lehmann, Vorsitzender der Geschäftsleitung, hielt fest, dass die Silos in Schmitten und Heitenried saniert werden müssten, wenn sie die Landi weiter betreiben wollte. Schon nur das Silo in Heitenried zu sanieren würde gemäss Lehmann 2,4 Millionen Franken kosten. «Wenn wir uns auf einen Standort konzentrieren, wird es günstiger.» Auch könne mit einem Silo Personal gespart werden, und in Tafers könnten mit dem Agrarcenter Synergien entstehen.

Verwaltungsratspräsident Beat Siegenthaler hielt auf die entsprechende Frage eines Anwesenden fest, dass auf die Landi Sense-Düdingen «ruhigere Zeiten» zukommen: «Wir haben in den letzten Jahren viel investiert in die Läden und den Agrola-Bereich. Künftig steht lediglich der übliche Unterhalt an.» mir

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