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Ein halbes Jahr vor den Wahlen sind die Freiburger Parteien auf Formsuche

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In einem halben Jahr wird bekannt sein, wer die nächsten vier Jahre den Kanton Freiburg im Nationalrat vertritt, und vielleicht ist dann die Entscheidung um den Ständerat auch schon gefallen. Unterdessen sind die Hauptlisten der Freiburger Parteien bekannt. Die sechs amtierenden Nationalrätinnen und Nationalräte gehen von der besten Startposition aus ins Rennen. Der CVP-Sitz des abtretenden Dominique de Buman weckt hingegen Begehrlichkeiten. So hofft die SP, den 2015 verlorenen dritten Sitz zurückholen zu können. Und auch die Grünen liebäugeln im Zug der Klimadebatte mit dem dritten linken Sitz.

Im bürgerlichen Lager glaubt die CVP natürlich daran, dass sie ihren zweiten Sitz verteidigen wird, auch wenn die Liste mit Christine Bulliard-Marbach und Bruno Boschung sehr auf den Sensebezirk ausgerichtet ist. Die FDP und die SVP werden ihren Besitzstand wohl wahren. Es lässt sich aber nicht von der Hand weisen, dass keine der etablierten Parteien in Topform in diesen Wahlkampf steigt. Der Freiburger CVP und der SVP gelang es seit letztem Herbst nicht, ihre interimistischen Dreier-Präsidien durch starke Einzelpersonen zu ersetzen.

Ausdruck davon sind bei der CVP das Schwadronieren rund um den Rücktritt de Bumans sowie der Rückzug seines designierten Nachfolgers Eric Collomb. Die SVP wird froh sein, wenn sie nicht wie in anderen Kantonen Wähleranteile verliert, und die FDP hat sich in der Klimadebatte nie richtig in Position gebracht. Der SP fehlt eine Lokomotive, die sie vor vier Jahren mit Jean-François Steiert noch hatte. Und der Wähleranteil der Grünen ist ohne geeinte Linke zu gering.

Es sieht aber danach aus, dass die GLP auf Geheiss ihrer Mutterpartei eine Listenverbindung mit der CVP eingeht. Das wäre dann wohl das Puzzlestück, welches der CVP ihren zweiten Sitz sichert.

uh

Analyse Seite 3

«Keine der etablierten Parteien steigt in Topform in den Wahlkampf.»

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