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Ein hart erkämpfter Vollerfolg

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Düdingens Trainer Thomas Zwahlen freute sich zwar über die endlich gewonnenen drei Punkte. Kopfschüttelnd zeigte er nach dem Spiel aber auf seine Tafel: Da standen drei neue Spielernummern auf der Verletztenliste. Besonders bös erwischte es Noël Tschanz (Hirnerschütterung) und Janick Holzer (eventuell Fussbruch nach einem erhaltenen Schuss). Schliesslich fiel auch Yannik Chassot nach einem ungeahndeten Bandencheck mit unbestimmter Verletzung aus.

Zu knapper Vorsprung

In einer temporeichen Startphase machten die Düdingen Bulls klar, dass sie gewillt waren, auf Teufel komm raus diesen ersten Sieg im neuen Jahr einzufahren. Verbissen kämpften sie um jeden Puck, gruben diesen immer wieder an der Bande aus und schafften sich dadurch auch immer wieder gute Möglichkeiten, weil sie bereits im gegnerischen Verteidigungsdrittel das Rondell abfingen. Aber das mit dem Toreschiessen wollte vorerst nach wie vor nicht klappen. Eine der besten Möglichkeiten besassen die Gastgeber in Unterzahl, als Captain Michel Zwahlen an der blauen Linie einen Pass abfing, diesen nach vorne trug und schlussendlich den in der Mitte lauernden Andri Kessler bediente. Der stand jedoch etwas nahe am Hüter und brachte den Puck nicht am Waadtländer Schlussmann vorbei.

Als man sich schon langsam mit einem torlosen ersten Drittel abfinden wollte, gelang es den Düdingern endlich, einmal in Führung zu gehen. Der erst Abschlussversuch von Janick Holzer landete noch an der Torumrandung, doch sein Sturmpartner Yannick Stettler stand goldrichtig und versenkte den Puck im Netz.

Das Mitteldrittel begannen die Sensler mit einem Mann mehr auf dem Eis. Doch auch das dritte Überzahlspiel war keine Offenbarung. Der bestrafte Spieler war jedoch nur gerade eine Sekunde auf dem Eis, da lag der Puck doch noch hinter Forward-Hüter Ritz im Tor: Ein eigentlich ungefährlich scheinender Schlenzer von Tschanz fand mit etwas Glück den Weg via Schulter des Torhüters ins Tor.

Danach wurde das Spiel ruppiger und beide Teams konnten mehrere Minuten in doppelter Überzahl agieren, ohne jedoch davon profitieren zu können. Bei Düdingen zeigte sich einmal mehr die alte Powerplay-Schwäche – auch wenn man durchaus versuchte, sich in gute Schusspositionen zu bringen. Doch je länger das Mitteldrittel dauerte, desto mehr schienen die Düdinger ihrem hohen Anfangstempo Tribut zu zollen. Minutenlang wurden sie von Forward im eigenen Drittel eingeschnürt und brachten den Puck nicht aus der Gefahrenzone. Torhüter Christof Von Burg behielt aber jederzeit die Übersicht und rettete mehrere Male reflexschnell gegen gut positionierte und auf Abpraller lauernde Gegner.

Unschöner Anschlusstreffer

Im Schlussabschnitt ging es für die Gastgeber darum, hinten möglichst nichts mehr anbrennen zu lassen und mit den Kräften haushälterisch umzugehen. Dies gelang ihnen vorerst recht gut. In der 50. Minute jubelten allerdings die Gäste, sie hatten den Puck im Tor gesehen. Tatsächlich schien es, als ob er von innerhalb des Tores ins Feld zurückgespickt wäre. Der Schiedsrichter gab jedoch den Treffer nicht. Wenig später wurde Düdingens Yannik Chassot im Drittel der Gäste böse an die Wand geknallt und blieb benommen liegen. Der nicht immer glücklich agierende Schiedsrichter liess allerdings weiterspielen. Prompt nutzten die Waadtländer die kurze Verwirrung bei den Düdingern und markierten den Anschlusstreffer. Damit wurden die Schlussminuten für die praktisch nur noch mit zwei Linien agierenden Bulls zum Spiessrutenlaufen, das sie jedoch mit letztem Einsatz unbeschadet überstanden. Und praktisch mit dem Schlusspfiff versenkte Yannick Stettler mit seinem zweiten Treffer den Puck zum siegsichernden 3:1 im Tor.

«Sind müde geworden»

Auch für Bulls-Trainer Thomas Zwahlen war klar, dass sein Team im ersten Drittel bereits klarer hätte führen müssen: «Wir begannen sehr gut und hätten aus unserer Überlegenheit sicher mehr herausholen müssen als das 1:0.» Je länger aber die Partie gedauert habe, desto mehr sei seinen zum Teil angeschlagenen Spielern der Schnauf ausgegangen. «Und plötzlich funktionierten eben die Automatismen nicht mehr. Die zusätzlichen Ausfälle machten es uns wirklich sehr schwer.» Aber für ihn zählen zuerst einmal die drei Punkte und die Aussicht auf ein paar spielfreie Tage, ehe am Samstag das Auswärtsspiel beim EHC Seewen ansteht.

Telegramm

Düdingen – Star Forward 3:1 (1:0; 1:0;1:1)

Eisbahn SenseSee. – 236 Zuschauer. – SR: Hürlimann (Zimmermann, Romang). Tore: 19. Stettler (Holzer, Kessler) 1:0; 22. Tschanz (Maillard) 2:0; 53. Heughebeart (Simic, A. Valenza) 2:1; 60. (59:56) Stettler (Hayoz; ins leere Tor) 3:1. Strafen: 5-mal 2 Minuten gegen die Bulls, 7-mal 2 Minuten gegen Morges.

HC Düdingen Bulls: Von Burg; Kohler, Zwahlen; Röthlisberger, Hayoz; Bulliard, Thom; Ryf; Stettler, Holzer, Kessler; Tschanz, Baeriswyl, Maillard; Nussbaumer, Spicher, Schlapbach; Chassot.

Star Forward Lausanne Morges: Ritz; Thévoz, Henry; Cordey, Heughebaert; Mroczek, Golfetto; Antisin, Roberts, Pasche; Simic, Bariatti, Smith; A. Valenza, L. Valaenza, Keller.

Bemerkungen: Düdingen ohne die verletzten Zaugg, Blanchard, Schmid, Knutti, Fontana, Roggo, Dousse, Braichet und Bussard sowie ohne Perdrizat (überzählig). Im letzten Drittel schieden Chassot, Holzer und Tschanz verletzungsbedingt aus. – 58:22 Timeout Star Forward und ab 58:36 ohne Torhüter.

Swiss Regio League: Chur – Seewen 7:2.

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