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Ein Hauch von Hawaii in Schwarzsee

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Lange stand in den Sternen, ob das zweite Stand-up-Paddel-Wochenende tatsächlich stattfinden kann. Der Wettergott schien es nicht gut zu meinen mit den Organisatoren: Eine Regenschauer jagte die nächste. Entsprechend leer war deshalb auch das Touristenparadies Schwarzsee gestern Sonntagmorgen. Der harte Kern, die Paddel-Asse, warteten Kaffee trinkend auf ihren Einsatz. Trotz Gewittergefahr die Sportler auf den See zu lassen, stimmte einige Zuschauer skeptisch. Marco Dietrich, einer der lokalen Organisatoren, wusste jedoch zu beruhigen: «Schon beim ersten Rumpeln würden wir ein Warnsignal geben, dann könnten die Paddler den See an vier verschiedenen Orten verlassen.» Ausserdem würden sie das Wetter minutiös kontrollieren.

Hawaiianische Einflüsse

Bunte Badehosen, Neopren-Leggings, grosse Surfbretter – der Schwarzsee verwandelte sich am Sonntag in ein kleines Hawaii. Tatsächlich stammt das Stand up Paddling (SUP) auch von dort: «Ursprünglich kommt der Sport von hawaiianischen Surflehrern, die ihren Schülern auf stabilen Brettern stehend Tipps geben konnten», weiss Dietrich. Bei einem Hawaii-Urlaub mit seinem Vater lernte auch Nicolas Liechti, einer der jüngsten Teilnehmer, den exotischen Sport kennen: «Am SUP ist einfach alles super», zeigte sich der Münsinger begeistert.

Klare Favoriten

Mit dem Long-Distance-Rennen wurde es erst richtig ernst: Zwölf Kilometer, also fünf Mal um den Schwarzsee, mussten die Sportler zurücklegen. Knapp 30 Teilnehmer warten in einer Reihe auf den Startschuss. Gemäss Dani Reinhart, Leiter der SUP-Tour (siehe Kasten), ist der Startsprint das Wichtigste: «Wenn man von Land aus startet, entscheidet sich schon ganz zu Beginn des Rennens alles.»

Ein Hupen schallt durch Schwarzsee – alle halten den Atem an, und beim nächsten Hupen rennen sie los, stürzen sich ins Wasser, schwingen sich so schnell wie möglich auf ihr Brett. Schon bald trennt sich die Spreu vom Weizen. Drei Teilnehmer setzen sich von Beginn weg ab. Unter ihnen sind Dani Reinhart und Martino Rogai, der für dieses Ereignis extra aus Italien herangereist ist. Im Allgemeinen fällt die niedrige Anzahl Freiburger Teilnehmer auf – es ist kein einziger dabei. «Die Freiburger sind alle in die Organisation involviert», erklärt Candice Debons, Mitorganisatorin des sportlichen Wochenendes, diesen Umstand.

Die anderen abhängen

Beim vierten Durchgang hat der Kopf der Gruppe die Schlusslichter bereits überrundet. Mit dem Endspurt zeigte sich sogar die Sonne. Noch sind sich die drei ersten knapp auf den Fersen. Plötzlich entscheidet sich Rogai für einen unkonventionellen Weg: Er paddelt von den anderen fort und verliert so eigentlich an die 100 Meter. Die mutige Aktion macht sich aber am Ende bezahlt – Rogai holt auf und kommt als Erster ins Ziel. Bei den Frauen heisst die Siegerin Carol Scheunemann, sie stammt aus München.

Das Paddel-Wochenende in Schwarzsee richtete sich nicht nur an Professionelle. Am Samstag konnten Jung und Alt kostenlos an einer Einführungsstunde teilnehmen: «Wir hatten nonstop Leute auf dem Wasser, bis zu 150 Personen waren mit den Brettern auf dem Schwarzsee», sagt Marco Dietrich zum grossen Erfolg des Events.

 

«Der Sport kommt von hawaiianischen Surflehrern, die ihren Schülern auf dem Brett stehend Tipps gaben.»

Marco Dietrich

Mitorganisator SUP-Wochenende

Zur Tour

«Es ist wie ein Labor-Rennen»

Schwarzsee war nur eine von vielen Haltestellen der SUP Tour 2014. Organisiert wird sie vom Dachverband SUP Schweiz, der am Wochenende durch Nici und Dani Reinhart vertreten war: «Wir wollen damit nichts verdienen, sondern die Leute auf das Wasser bringen», sagt sie. Andere Austragungsorte waren etwa Biel oder Lausanne. Schwarzsee sei ideal: «Egal, ob es regnet oder nicht, hier ist das Wasser immer flach. Es ist wie ein Labor-Rennen», so Dani Reinhart.kf

 

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