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Ein Heim und Bildung für Findelkinder

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Ein Heim und Bildung für Findelkinder

Freiburger Unternehmen unterstützen Entwicklungsprojekt

Die Sektion Freiburg von «Solidarität Dritte Welt» (SDW) macht sich stark für ein Schulzentrum im Norden Tansanias. Dieses kümmert sich namentlich auch um Strassenkinder. Bis Mitte Jahr will das Regionalkomitee mindestens 18 000 Franken sammeln.

Autor: Von WALTER BUCHS

Der im Africanum in Freiburg im Ruhestand lebende Pater Karl Zimmermann kann auf 45 Jahre Einsatz im Norden Tansanias zurückblicken. Dabei kam er auch in Kontakt mit dem tansanischen Arzt Charles Minja, der in Mwanza, Tansania, ein Internats- und Schulzentrum leitet. Pater Zimmermann hat sich vorgenommen, diesem tansanischen Arzt zu Hilfe zu kommen, damit er sein Werk für die auf der Strasse ausgesetzten Findelkinder weiterführen kann.

Ergänzende Hilfe

Die Regionalgruppe Freiburg der Stiftung «Solidarität Dritte Welt» hat die Unterstützung des «Zentrums vom barmherzigen Samariter» (Good Samaritan Center) zu seinem Projekt 2007 erkoren. Bis Ende des ersten Semesters 2007 soll die Summe von mindestens 18 000 Franken gesammelt werden. Zu diesem Zweck sind kürzlich rund 250 Freiburger Unternehmen und Persönlichkeiten angeschrieben worden. Der Betrag soll dann integral dem Projekt zugute kommen. Wie es im Schreiben an die Adressaten weiter heisst, soll die Hilfe über mehrere Jahre wiederholt werden.Gemäss den Projektunterlagen sind von den 93 Kindern des Zentrums 23, die von der Strasse aufgelesen wurden. Die übrigen 70 Kinder sind solche, deren Eltern ein Schulgeld bezahlen. Die Einnahmen des Zentrums sind aber vorläufig noch ungenügend, um dieses unabhängig zu machen. Mit der Unterstützung durch SDW werden die Mehrkosten beglichen, was erlaubt, weiterhin Strassenkinder ins Internat aufzunehmen und ihnen eine Schulbildung zu ermöglichen. Das Zentrum wurde 2005 vom SDW-Stiftungspräsidenten Erich Müller, früherer FDP-Nationalrat, und von Bruder Karl Kälin (Weisse Väter, Freiburg) besucht.

Kooperation Kirche – Wirtschaft

Die Stiftung SDW wurde 1971 durch die Missionsräte der zwei grossen Landeskirchen gegründet. Die Stiftung sammelt Geld in Industrie, Handel, Finanzgesellschaften, bei Behörden und bestimmten Privatpersonen in der Absicht, Entwicklungsprojekte der christ-katholischen, evangelischen und katholischen Missionsgemeinschaften zu fördern. Der enge Kontakt mit diesen und den Nutzniessern vor Ort, um gezielt und wirkungsvoll zu handeln, wird gross geschrieben.Neben den gesamtschweizerischen Organen wie Stiftungsrat und Prüfungskommission gibt es 21 Regionalkomitees. Diese sind in erster Linie für die Geldsammlung verantwortlich. Die «Antenne Freiburg» mit elf Mitgliedern steht unter dem Präsidium von Nationalrat Jean-Paul Glasson, Bulle. Das Sekretariat ist in den Händen der Weissen Väter, Africanum, Freiburg.www.sdw-stm.ch und www.africanum.ch

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