Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Ein Herbst voller Bestätigungen

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Kommentar

Autor: Matthias Fasel

Ein Herbst voller Bestätigungen

Oft ist er schon abgeschrieben worden. Ebenso oft hat Roger Federer seine Kritiker eines Besseren belehrt. Zwar ist der Schweizer insgesamt weit davon entfernt, an die Erfolge früherer Jahre anknüpfen zu können. Und um jemals wieder die Nummer eins zu werden, fehlt Federer heute wohl die Konstanz. Dennoch hat er mit dem Erfolg bei den World Tour Finals in London bestätigt, dass er immer noch für einen Sieg bei einer Grossveranstaltung gut ist. Das Turnier ist immerhin nach den Grand-Slam-Turnieren der wichtigste Event auf der ATP-Tour. Mit dem Erfolg hat Roger Federer seinen Herbst mit Siegen in Basel, Paris-Bercy und jetzt London endgültig vergoldet und damit eine für ihn zuvor enttäuschende Saison ohne Grand-Slam-Titel gerade noch gerettet. Der Erfolg wird der ehemaligen Nummer eins der Welt die berechtigte Hoffnung zurückbringen, nächstes Jahr auch die ganz grossen Turniere in Melbourne, Paris, Wimbledon oder New York wieder gewinnen zu können. Oft entscheidet im Tennis der Kopf über Sieg oder Niederlage. Möglich, dass Federer nach den drei Turniersiegen in Folge mental wieder stärker wird und, wie er es zu seinen besten Zeiten zur Verzweiflung seiner Gegner fast schon Woche für Woche zelebriert hatte, bei den entscheidenden Punkten wieder sein bestes Tennis zeigen wird.

Der Verlauf des Masters dürfte Federer zudem in seiner Turnierplanung bestätigen. Zwar waren die zuletzt völlig ausgepowerten Novak Djokovic und Rafael Nadal auch Opfer ihres eigenen Erfolgs. Weil sie so selten verloren, absolvierten sie schlicht in fast jedem Turnier viele Spiele. Dennoch hat Federer seinem Körper seit jeher weniger Turniere zugemutet als die Nummern eins und zwei der Welt. Während Djokovic und Nadal zudem stets für ihre Nationen im Davis Cup antreten, stand der mit 30 Jahren deutlich ältere Federer für die Schweiz nur sporadisch im Einsatz. Für die Freiburger Tennisfans bleibt nur zu hoffen, dass sich Federer nicht dermassen bestätigt fühlt, dass er für die Davis-Cup-Partie vom Februar gegen die USA einmal mehr passen wird …

Mehr zum Thema