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Ein Hoch auf die Vegi-Wurst

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Geschnetzeltes aus Soja, Seitan-Bratwürste oder Burger-Patties aus Bohnen: Die Nachfrage nach pflanzlichen Fleischersatzprodukten ist grösser denn je, und die vielfältige Auswahl in den Kühlregalen von Migros, Coop und Co. lässt das Herz von so manchem Liebhaber der fleischlosen Ernährung höherschlagen. 

Viele Ersatzprodukte überzeugen die Konsumentinnen und Konsumenten dadurch, dass sie dem Original punkto Geschmack, Konsistenz, Geruch und Aussehen erstaunlich nahekommen. Genau dieses Bestreben, den Geschmack von Fleisch so realitätsgetreu wie möglich zu imitieren, stösst jedoch bei einigen fleischessenden Zeitgenossen auf Unverständnis: Es sei scheinheilig, auf Fleisch zu verzichten, aber dann künstlich produzierte Vegi-Würste auf den Grill zu legen, weil man eben trotzdem in den Genuss des Fleischgeschmacks kommen möchte. Wenn man sich für eine vegetarische oder eine vegane Ernährungsweise entscheide, müsse man den Verzicht eben in Kauf nehmen. Ausserdem seien die im Labor hergestellten Ersatzprodukte voller künstlicher Zusatzstoffe und deshalb ungesund.

Bei solchen Argumenten wird ausgeblendet, dass viele Vegetarierinnen und Veganer nicht auf Fleisch oder tierische Produkte verzichten, weil sie den Geschmack nicht mögen. Im Gegenteil, viele würden gerne Fleisch essen, entscheiden sich aber aus ethisch-moralischen Gründen dagegen. Einer der am häufigsten genannten Gründe ist das Leid, das durch die Haltung, die Schlachtung und den Transport von Nutztieren verursacht wird. Ausserdem sind die Tierhaltung und die Produktion von Fleisch alles andere als umweltfreundlich.

Gesund sind die pflanzlichen Produkte in der Tat nicht immer: Oftmals enthalten sie grosse Mengen Zucker, Salz und Fett sowie viele künstliche Aromen und Konservierungsstoffe. Aber es geht nicht immer allen darum, ein möglichst gesundes Lebensmittel zu konsumieren. Manchmal steht der Genuss im Vordergrund. Und wie bei den meisten Dingen gilt auch hier: Die Menge macht das Gift. Ausserdem ist auch eine fetttriefende Bratwurst sicher nicht gesund. Rotes Fleisch und Wurst stuft die Weltgesundheitsorganisation schliesslich mittlerweile als krebserregend ein. 

Aus diesen Gründen sind Ersatzprodukte eine sinnvolle Alternative. Sie bieten ein ähnliches Genusserlebnis wie Fleisch, kommen aber ohne Tierleid und deutlich umweltfreundlicher daher. Warum also nicht mal die Spaghetti bolognese mit Vegi-Hack zubereiten? Das schmeckt gut und lässt sich erst noch mit reinem Gewissen geniessen. In diesem Sinne: Guten Appetit!

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