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Ein hochkarätiges Jodel-Openair in Schwarzsee

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Autor: Imelda ruffieux

Die Idee für ein Jodel-Openair trägt Christian Jungo schon lange mit sich herum. Der Dirigent der Jodlerchöre Flüeblüemli Sangernboden und Alphüttli Plaffeien hat die gute Stimmung an ähnlichen Anlässen, z. B. auf der Klewenalp am Vierwaldstättersee miterlebt.

Mit der Zeit reifte in ihm der Entschluss, es auch in seiner Heimat zu versuchen. Bei seinen beiden Chören fiel die Idee sofort auf offene Ohren. Seit rund einem Jahr ist ein achtköpfiges OK an der Planung.

Vor idyllischer Kulisse

Rasch wurde man sich mit den Organisatoren des Schwarzsee-Schwingets einig: Die Tribüne für das Schwingen wird zwei Wochen früher aufgestellt und wo sich am 21. Juni starke Männer im Sägemehl wälzen, werden am 7. Juni Tische und Bänke für das Openair-Publikum bereitstehen. «Die Kulisse könnte nicht besser sein: Das Publikum hat Sicht auf die Berge und den See und hört dazu volkstümliche Musik», erzählt Christian Jungo.

Die Rosinen herausgepickt

Er ist im OK für die Musik verantwortlich und hat es sich bei der Programmzusammenstellung nicht einfach gemacht. «Ich wollte aus möglichst vielen Unterverbänden des Eidgenössischen Jodlerverbandes eine Formation einladen. Aus jeder Region ein guter Klub.» Das ist ihm auch gelungen. Er hat gewissermassen Rosinen aus dem grossen Jodlerkuchen herausgepickt.

Verschiedene Facetten

Aus dem Appenzell kommt der Klub «Herisau-Säge», aus der Zentralschweiz der Jodlerchor «Geuensee» und aus dem Kanton Bern das «Duett Geschwister Schenk» (siehe Kasten). «Sie alle bieten hochkarätige Musik, denn sie pflegen ihr Kulturgut voller Überzeugung und Herzblut. Ich habe ihre Auftritte miterlebt und ihre Darbietungen sind mir sehr unter die Haut gegangen – dieses Gefühl möchte ich auch dem hiesigen Publikum ermöglichen», erklärt Christian Jungo.

Die ausgewählten Interpreten sind Garant für eine grosse Vielfalt – ein weiteres Ziel des Initianten. «Ich wollte die verschiedenen Facetten des Jodelgesangs aufzeigen. Jeder Einzelne pflegt ein ganz anderes Liedgut.»

Platz für 1500 Leute

Die Planung läuft auf Hochtouren. Nun hofft das OK, dass die Anstrengungen auch belohnt werden, durch gutes Wetter einerseits – das grösste Risiko bei einem Openair – und durch genügend Zuschauer andererseits. Die Arena bei der Kaserne bietet Platz für 1500 Leute: 1000 an den Tischen und 500 auf der Tribüne. «Wir hoffen, dass die Zuschauer unsere Bemühungen honorieren.» Jodlerabende seien im Bernbiet längst nicht so gut besucht, weiss er aus Erfahrung.

Dank weit verbreiteter Werbung soll es auch zu einem überregionalen Anlass werden. Die ersten Tickets aus dem Vorverkauf wurden zum Beispiel von Jodlerfreunden aus Wimmis bestellt.

Nicht alltäglich

«Jede der Gruppen hat einen guten Namen. Sie alle zusammen an einem Abend auf der Bühne zu erleben, ist sicher nicht alltäglich», setzt der Dirigent auf die Qualität des Programms. Der Ablauf ist so geplant, dass es zwischen den Darbietungen keine Pause gibt: Der Wechsel von einem Chor zum anderen wird durch die junge Plaffeier Formation «Stromstoss-Örgeler» bestritten. Und zum Auftakt des Abends wird Paul Feyer seinem Alphorn stimmungsvolle Töne entlocken.

Wichtig war Christian Jungo auch, dem Publikum ein gutes Klangbild zu bieten. Jede Ecke des Zuschauerraums wird dafür entsprechend «vertont».

Zustupf für Neuuniformierung

Neben den Gastformationen, die jeweils sechs Vorträge bieten, werden auch die beiden Heim-Klubs – als Vertreter des Westschweizer Jodlerverbandes – auf der Bühne stehen. Für sie ist der Anlass zugleich eine Möglichkeit, zu einem finanziellen Zustupf für ihre Neuuniformierung zu kommen.

Bei der Organisation des Anlasses hilft die Trachtengruppe Plaffeien. Zudem stehen viele Privatpersonen aus dem Umfeld der Vereine im Einsatz. Dank Sponsoren und Spenden hofft das OK, den Anlass mit einem Budget von rund 30 000 Franken auch finanziell gut über die Bühne zu bringen. Im Tourismusbüro Schwarzsee wurde ein Partner für den Vorverkauf gefunden.

Etwas Spezielles

Läuft das Openair gut, ist eine Wiederholung durchaus denkbar. Um die Qualität des Anlasses zu wahren, geht das OK von einem Rhythmus von drei Jahren aus. «Es soll etwas Spezielles bleiben», meint Christian Jungo.

Jodel-Openair in der Schwinger-Arena, Areal der Kaserne, Schwarzsee, Samstag, 7. Juni 2008, ab 20 Uhr.

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